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Archiv 2008
Stefan Bäumler neuer Jugendsprecher in Parkstein
Am 17.12.08 war es für die Parksteiner Feuerwehranwärter wieder soweit:
Ein neuer Jugendsprecher musste gewählt, und somit ein Nachfolger für
Markus Bäumler, der dieses Amt ein Jahr lang bekleidete und zum 01.01.09
altersbedingt aus der Jugendgruppe ausscheidet, gefunden werden. Aber auch
die Ämter des stellvertretenden Jugendsprechers, des Kassiers sowie der
Schriftführers mussten neu besetzt werden, da die bisherigen Amtsinhaber
altersbedingt nicht mehr zur Verfügung standen.
Bevor man den Wahlvorgang startete, wies der Jugendwart Holger Schiffmann
die 10 anwesenden Jugendlichen darauf hin, welche Aufgaben ein solches Amt
mit sich bringt und welche Aktivitäten speziell im Jahr 2009 anstehen
werden.
Die Abhandlung der Wahl unter der Leitung von Kommandant Kurt Witt und den
Vorsitzenden Richard Trescher verlief dann unkompliziert und zügig. Stefan
Bäumler wurde zum Jugendsprechers, und Christoph Witt zu seinem
Stellvertreter gewählt. Das Amt des Kassiers bekleidet Michael Adam, neue
Schriftführerin ist Melissa Rabald.
Wir danken den bisherigen Amtsträgern für Ihre Arbeit in der Jugendgruppe
und wünschen den neu gewählten Jugendvertretern alles Gute.
Das Bild zeigt v.l. Vorsitzender Richard Trescher, Kommandant Kurt Witt, Christoph Witt, Stefan Bäumler, Michael Adam, Melissa Rabald und Jugendwart Holger Schiffmann
Rekord im Landkreis: 100 Jugendliche treten in Thurndorf zum Feuerwehr-Wissenstest an
Die Feuerwehren im westlichen Landkreis haben Zukunft. Personelle Sorgen gibt es zurzeit nicht. Exakt 100 Feuerwehranwärter, darunter auch zahlreiche Mädchen, unterzogen sich am Samstag einem Wissenstest. Gastgeber war die Feuerwehr Thurndorf, die alles bestens organisiert hatte. Kreisbrandmeister Daniel Beaudet, der die Veranstaltung leitete, war hocherfreut: „Das ist ein einmaliger Rekord im Landkreis, darauf können wir stolz sein.“ Der Wissenstest bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Je nach Schwierigkeitsgrad konnten die Zertifikate in Bronze, Silber und Gold erworben werden. Wer diese drei Stufen nach vier Jahren hinter sich gebracht hatte erhielt außerdem eine Urkunde. Zu beantworten galt es Fragen über das Feuerwehrwesen, zur Gerätekunde und zur Grundtechnik. Im praktischen Teil wurde auf vier Stationen umfangreiches Können gefordert. Dazu gehörte das Ankoppeln von Schläuchen, Beherrschen der Armaturen und das Entnehmen von Löschwasser aus einem Hydranten oder offenen Feuerlöschteich. Alle Aspiranten haben die Prüfung mit Bravour bestanden. Vom guten Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehr überzeugte sich auch Bürgermeister Fritz Fürk Er lobte besonders die Einsatzfreude der jungen Leute. Erste Gratulanten waren neben Kreisbrandmeister Daniel Beaudet auch Feuerwehrvorsitzender Reinhard Busch und der Thurndorfer Kommandant Stefan Schwemmer, die sich als perfekte Gastgeber erwiesen hatten.
Nachwuchs mit starker Leistung
Fast 30 junge Feuerwehrleute bestehen Wissenstest - In Theorie und Praxis gefordert
Die Nachwuchskräfte der Feuerwehren Neustadt, Störnstein und Lanz unterzogen sich einem Wissenstest. Die Wehren können mit Zuversicht in die Zukunft schauen. 28 Teilnehmer traten an und alle bestanden.Schlauch ist nicht gleich Schlauch: Bei der Feuerwehr kann Wissen Leben retten
Welche Geräte braucht man um Wasser aus einem
Unterflurhydranten entnehmen zu können? Mit welcher Leine wird eine Person
über eine Leiter gerettet? Diese und andere Fragen mussten die jungen
Floriansjünger aus Neudorf, Luhe und Oberwildenau beim diesjährigen
Wissenstest richtig beantworten. Mehr als 60 Jugendliche aus den drei
Feuerwehren des Marktes Luhe-Wildenau stellten sich am Freitag, den
21.11.2008 in Oberwildenau dieser Prüfung.
In diesem Jahr lautete das Motto "Schläuche und Leinen", denn der Umgang
mit diesen Gerätschaften gehört zur Grundaufgabe für jeden Feuerwehrmann
/-frau. Die Prüflinge mussten neben einem theoretischen Test auch einige
praktische Übungen bewältigen. So standen, je nach abzulegender Stufe,
auch der richtige Einsatz eines C-Strahlrohres samt Schläuchen, das
Zuordnen von Geräten zur Wasserentnahme und die richtige Verwendung der
verschiedenen Leinen auf dem Programm. Die Helfer um Jugendwart Martin
Duschner hatten hierzu mehrere Stationen in der Fahrzeughalle aufgebaut,
um einen schnellen Ablauf der Prüfung zu ermöglichen.
Groß war die Freude der 66 Teilnehmer, als Kreisbrandinspektor Josef Kres
(Oberwildenau) und Kreisbrandmeister Martin List (Pirk) allen Jugendlichen
das Bestehen der Prüfung bescheinigten. Je nach abgelegter Stufe erhielten
die Jugendlichen eine Plakette in Bronze, Silber oder Gold. Wer zum
vierten Mal an der Prüfung teilnahm konnte sich über eine Urkunde freuen.
Auch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer ließ es sich nicht nehmen um den
Prüflingen zu gratulieren. Er zeigte sich vor allem Stolz über die hohe
Anzahl der Feuerwehr-Nachwuchskräfte und dankte den Ausbildern für Ihre
hervorragende Arbeit
.
Wissen auf dem Höchststand
43 Nachwuchsfeuerwehrler legen in Etzenricht Wissenstest ab
Am Freitag legten 43 jugendliche von Feuerwehren, aus
dem westlichen Neustädter Landkreis, ihre Prüfung im Wissenstest mit
Erfolg ab. Getestet wurden Sie in Theorie und Praxis für Schläuche,
Armaturen und Leinen. Es waren Prüflinge aus Mantel, Weiherhammer,
Kaltenbrunn, Kohlberg, Hannesgrün und Etzenricht dabei. Sie wurden von den
jeweiligen Jugendwarten Ihrer Feuerwehr begleitet. So waren aus Mantel 3 x
Stufe 1, 2 x Stufe 3, aus Weiherhammer 4 x Stufe 1, aus Kaltenbrunn 5 x
Stufe 3, 4 x Stufe 4, aus Kohlberg 4 x Stufe 1, 2 x Stufe 2, 4 x Stufe 4,
aus Hannesgrün 1 x Stufe 3 und aus Etzenricht 4 x Stufe 1, 1 x Stufe 2, 2
x Stufe 3 zu testen.
Keisbrandmeister Wolfgang Schwarz beglückwünschte alle Teilnehmer, die mit
Höchstpunkzahl die Prüfung bestandenen haben. Er bedankte sich besonders
auch bei allen Ausbildern und Jugendwarten für Ihre Arbeit und Ihr
Engagement. Zum Schluss überreichte Schwarz jedem seine errungene
Anstecknadel oder Urkunde.
Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Grafenwöhr legen Wissenstest mit Bravour ab
Der richtige Umgang mit Schläuchen, Armaturen und
Feuerwehrleinen waren Themen des diesjährigen Wissenstest der
Feuerwehrjugend. Insgesamt 30 Teilnehmer aus den vier Feuerwehren von
Grafenwöhr legten vor den Schiedsrichtern um Kreisjugendfeuerwehrwart
Bernd Hutzler, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz sowie den Jugendwarten
der Wehren den Wissenstest 2008 im Grafenwöhrer Gerätehaus ab. Abgerundet
wurde der praktische Teil mit einem Fragebogen rund ums Feuerwehrwesen.
Schon seit Wochen bereiteten sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern auf
die Prüfung vor. Dementsprechend gut vielen auch die Ergebnisse aus.
Aus Grafenwöhr erreichten die Stufe 2 Vanessa Rebitz, Bettina Paetzel und
Dominic Schopf. Stufe 3 absolvierten Kevin Daubenmerkl, Patrick Hösl und
Stefan Pappenberger. Lisa Schopf, Falco Bauer und Rene Kneißl bestanden
die Stufe 4. Aus Hütten legten Nina Palecki und Selina Seuberth die Stufe
2 und Ramona Plößner die Stufe 3 ab. Aus Gössenreuth bestanden Christian
Müller und Marco Speckner Stufe 2, Stefan Speckner, Daniel Böhm und
Andreas Haimerl Stufe 3.
Mit 13 Jugendlichen stellte die Feuerwehr Gmünd die meisten Teilnehmer.
Hier erreichten Daniel Wegmann und Sabrina Arnold die Stufe 1. Stufe 2
konnten Martin Ott, Felix Fischer und Paul Rubenbauer, Stufe 3 Patrick
Schmidschneider, Tobias Brandl, Mario Wagner, Fabian Dobmann und Marvin
Eismann ablegen. Jonas Neubauer, Florian Arnold und Theresa Schedl
erreichten Stufe 4.
Vor Ort informierten sich auch die Kommandanten der Wehren um die Leistungen
ihrer Schützlinge.
Jugendliche aus Pleystein und Lohma meistern Wissenstest

Am Mittwoch, den 19.11.2008, lud KBM Gerhard GÖSL die Jugendlichen der
Feuerwehren Lohma und Pleystein ins Pleysteiner Gerätehaus. Es stand der
Wissenstest 2008 für insgesamt 14 Jugendliche der beiden Wehren an.
Die Jugendwarte, Matthias SIEGL (FF Lohma), Claudia BEUGLER und Reiner
DELAKOWITZ (FF Pleystein), waren mit ihren Sprößlingen angetreten, um den
diesjährigen Wissenstest zu meisteren.
Nach kurzem Unterricht durch KBM GÖSL ging es auch schon um die richtige
Beantwortung der gestellten Fragen, die sich dieses Jahr hauptsächlich um
den Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Leinen beschäfigten.
Den Wissenstest 2008 legten ab (FF Lohma):
Johannes ECKERT (Stufe IV), Daniel GISSIBL (III), Fabian FENEIS (III),
Matthias VOIT (III), Maximilian PORTNER (II) und Johannes GRÖTSCH (II).
Bei der FF Pleystein waren angetreten:
Matthias GALLITZENDÖRFER (Stufe III), Sandro WEIß (III), Dominik
DELAKOWITZ (II), Matthias WEIG (I), Florian ZEHENT (I), Daniel KABITSCHKE
(I), Manuel SAX (I) und Benedikt ZEHENT (I).
Zum Abschluss verlieh KBM GÖSL die Abzeichen in Bronze, Silber und Gold
bzw. verlieh
die Urkunde für die Stufe IV.
Jugendliche zeigen ihr Wissen

Im Bezirk NEW 3/2 legten 17 Jugendliche der Feuerwehren Edeldorf, Letzau und Roschau erfolgreich den Wissenstest 2008 ab. Dank der guten Ausbildung durch die Jugendwarte überzeugten die jungen Kameradinnen und Kameraden das Prüferteam um KBM Ulrich Kraus sowohl im praktischen als auch theoretischen Bereich. Drei Kameraden erreichten an diesem Tag die Endstufe IV und erhielten als Anerkennung die Urkunde des Landkreises.
Feuerwehrjugend aus der Gemeinde Tännesberg stellt sich Wissenstest
30 junge Feuerwehrleute aus dem Gemeindebereich Tännesberg absolvierten am Donnerstag einen Wissenstest im Feuerwehrhaus in Großenschwand. Über das erste Abzeichen freuten sich Florian Kraus, Agnes und Martin Wurzer (alle Kleinschwand) sowie Lukas Hausknecht und Leon Hammer (beide Großenschwand). Silber bekamen Peter Hammer und Anna Meindl (beide Großenschwand) sowie Andreas Kneidl (Tännesberg). Gold ging an Julia und Anna-Lena Braun, Alexander und Sophia Ebnet, Phillip Friedl, Stefan Lang, Michael Spickenreither (alle Tännesberg), Matthias Uschold und Lisa Reil (beide Woppenrieth), Florian Schlosser (Großenschwand) sowie Manuel Bayerl, Ulrich Hafner, Daniel Hammerl, Christian Hartinger, Johannes Kick, Sebastian Meier und Michael Schultes (alle Kleinschwand). Für die vierte Teilnahme überreichte Kreisbrandmeister Hans Kleber Urkunden an Beate Hammer und Christine Haneder (beide Großenschwand) sowie Florian Grundler, Marion Lang und Tobias Spickenreither (alle Tännesberg).
Bericht zum 2. Jugendwartseminar
der Feuerwehrendes Landkreises Neustadt/WN und der Stadt Weiden
70
Jugendwarte/Innen begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler im
Schulungsraum der Feuerwache Weiden zu Fortbildung und
Informationsaustausch. Ebenfalls anwesend waren: KBR Meier,
Stadtbrandrat Richard Schieder, KBI Josef Kres, KBM Wolfgang Schwarz und
Jürgen Haider, die Bezirksjugendwarte Heinrich Scharf und Peter Stahl
und das Kreisjugendfeuerwehr-Team. 1. Referent an diesem
Samstagmorgen: Herr Karl, seit 1979 an der Staatl. Feuerwehrschule
Regensburg, Ausbildungsleiter für Jugendwartlehrgänge, privat: Leiter
einer Feuerwehr (Kommandant).
Thema: Versicherungsschutz
Mit typischen Presseartikeln im Bereich der Jugendfeuerwehr
begann Karl seine Präsentation, von der jeder Jugendwart ein Manuskript
erhielt. Anhand von Bildern wurden die so genannten
„Berufsfeuerwehrtage“ beäugt. Jugendliche beim Verkehrsunfall, an
vorderster Front! Fehlende Schutzausrüstung bei Anwärtern, Übungen mit
Pressluftflaschen, oder bei Nacht!
Karl verwies auf das Jugendarbeitsschutzgesetz:
§ 22
Gefährliche Arbeiten
(1)
Jugendliche dürfen nicht beschäftigt werden
1. mit Arbeiten, die ihre physische und psychische
Leistungsfähigkeit übersteigen
2. mit Arbeiten, bei denen sie sittlichen Gefahren ausgesetzt sind
3. mit Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind, von
denen anzunehmen ist, das Jugendliche sie wegen mangelnden
Sicherheitsbewusstseins oder mangelnder Erfahrung nicht erkennen oder
nicht abwenden können.
4. ……
(2) Absatz 1 Nr. 3 …. gilt nicht für die Beschäftigung Jugendlicher soweit
1. dies zur Erreichung ihres Ausbildungsziels erforderlich ist,
2. ihr Schutz durch die Aufsicht eines Fachkundigen gewährleistet
ist….
Jugendliche und Einsatzfahrten, sein Rat:
Þ bis 16 Jahre: Einsatzfahrten nur separat mit Jugendwart/Betreuer, erklären des Einsatzgeschehens,
genügend Sicherheitsabstand!
Þ bis 18 Jahre: Mitnahme zum Einsatzgeschehen, 1:1 (=1 Jugendlicher + 1 Erwachsener),
nicht im Gefahrenbereich! Entscheidung des Einsatzleiters beachten!!
Sie müssen aber immer so eindeutig gekennzeichnet sein, dass die Altersgrenzen erkennbar sind.
Jugendliche müssen, ihrem Alter entsprechend, die vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen!
Þ Bis 16 Jahre: Jugendschutzanzug mit orangem Helm
Þ ab 16 Jahre: Jugendschutzanzug mit Feuerwehrhelm, neongelb
Auch die Richtwerte für
das Heben und Tragen von Lasten wurden in Erinnerung gerufen. Aber, wie
oft übt man vor einer Leistungsprüfung? Ein schmaler Grat, auf dem
da immer wieder spaziert wird!
Im Anschluss wurden noch Neuerungen im Jugendschutzgesetz angesprochen.
Die erste Kaffeepause kam allen Teilnehmern sehr entgegen!
Thema: Unfallverhütung
Mit der Frage: „Was ist Feuerwehrdienst?“ leitete Karl zum nächsten Thema über.
Feuerwehrdienst = Einsatz, Übung und Unterricht
(Verantwortlicher = der Kommandanten)
Der Feuerwehrverein ist zuständig für Feste und Veranstaltungen, hierfür steht der Vorstand.
Feuerwehrangehörige sind versichert:
1. bei der gesetzlichen Unfallversicherung (Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband GUV)
2. bei einer privaten Unfallversicherung
Versicherungskammer Bayern VKB
- für Feuerwehrdienstunfälle
- für Feuerwehrvereine
Interessant auch, welche Personen gegen Unfall versichert sind:
J Alle Feuerwehrdienstleistende vom 12.-63. Lebensjahr
J Alle Personen, die vom Einsatzleiter zu Dienstleistungen herangezogen wurden (Art.24 BayFwG)
J Alle Personen, die der Feuerwehr beim Einsatz behilflich sind (z.B. auch Ehefrau, Freundin)
Versichert sind alle Tätigkeiten, die die öffentliche Einrichtung Feuerwehr zu erfüllen hat:
- Brandbekämpfung
- THL
- Sicherheitswachen
- Amtshilfe
- Ausbildung/Übung/Sport
- Fahrten zum / vom Dienst
- Freiwillige Aufgaben
Nicht versichert sind:
- Vereinstätigkeiten
- Wettkämpfe
- anlagebedingte Leiden
- Unfälle unter Alkoholeinwirkung
Karl erläuterte auch die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.
Wie hat man sich grundsätzlich bei einem Unfall zu verhalten?
C Arzt bzw. Facharzt aufsuchen; auf Feuerwehrunfall hinweisen!
C Jeden Unfall dem Kommandanten anzeigen!
Unterteilung in:
à kleine Verletzungen (Eintrag ins Verbandbuch)
à Verletzungen (Unfallanzeige bei GUV über Gemeinde)
à schweren Verletzungen (GUV fernmündlich informieren)
à tödlichen Verletzungen (GUV fernmündlich informieren)
Alle Schadensersatzansprüche sind über den Kommandanten an die Gemeinde zu melden!
Folgende Fragen wurden abschließend behandelt:
Wer ersetzt den Feuerwehrangehörigen einen Schaden?
Wer ersetzt Fremdschäden?
Versicherungsschutz bei Veranstaltungen
Kreisjugendwart Bernd Hutzler bedankte sich bei Karl für die aufschlussreichen und praxisorientierten Vorträge und wünschte eine gute Heimreise nach Regensburg.
Bezirksjugendwart Heinrich Scharf gab einen kurzen Programmüberblick zum Deutschenjugendfeuerwehrtag 2009 in Amberg.
Diese Großveranstaltung findet alle 4 Jahre in einem der 16 Bundesländer statt. Es werden in den Tagen vom 03.-06.09.2009 bis zu 10.000 Besucher in Amberg erwartet.
Bisheriges Programm:
Do. 03.09.09 Eröffnung am Rathaus in Amberg
Fr. 04.09.09 Training der Gruppen zum Bundesentscheid
Sitzung des DJFA
C-Teil, Kreativ-Teil zum Wettbewerb, ohne Bewertung
Sa. 05.09.09 Aktionsmeile in der Altstadt
Delegiertenversammlung, ca. 500 Personen
Openair Veranstaltung am Landesgartenschaugelände, Wasser-Musik-Lichttechnik
So. 06.09.09 Bundeswettbewerb im Stadion
Siegerehrung
Mit gut 400 Mitarbeitern/Helfer wird momentan kalkuliert. Einige Feuerwehren im Lkr. Neustadt/WN haben bereits ihre Hilfe zugesagt. Auch die KJFW-Führung wird Aufgaben übernehmen.
Interessierte Feuerwehrleute können sich jederzeit bei Bernd Hutzler, Peter Stahl oder Heinrich Scharf melden!
Zur Aktionsmeile in der Altstadt: Geplant sind Info-Stände von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, THW, Bundeswehr, unterschiedliche Workshops, Musik, ..…wahrscheinlich auch die Löschis der FF Bechtsrieth!
Weitere Infos unter: www.djf-tag2009.de
Mit dem Wunsch, dass sich solche Großveranstaltungen positiv auf die Mitgliederzahl in den Jugendfeuerwehren auswirken schloss Heinrich Scharf seinen kurzen Programmüberblick.
Der letzte Beitrag vor dem Mittagessen kam vom 1. Kdt. Matthias Wirth und Jugendwart Ralf Reinold von der FF Bechtsrieth.
Thema: Löschi´s FF Bechtsrieth
Die Gruppe setzt sich
zusammen aus 15 Mädchen und Buben, im Alter zwischen 5-10 Jahren. Als
Vorraussetzung zum Aufbau dieser Einheit musste erst die
Feuerwehrsatzung geändert werden, damit die Kinder auch versichert sind.
Ein Feuerwehrkamerad wurde extra zum Brandschutzerzieher ausgebildet,
auch zwei Damen unterstützen die Ausbildung der Sprösslinge.
Einverständniserklärungen wurden von den Eltern unterzeichnet. Viele
Sponsoren, Firmen aus Bechtsrieth und Umgebung, unterstützen die Löschis
finanziell. Für den Nachbau des LF 8/6 im Maßstab 1:3 wurden über 1.000
Arbeitsstunden investiert. Jedes Löschi-Mitglied besitzt eine
kindgerechte „Schutzausrüstung“, und eine Mappe mit Lernmaterial.
Hauptziel sei es, die Kinder spielerisch, mit Hilfe der
Brandschutzerziehung, an besondere Themengruppen heranzuführen.
Es wurde ein Konzept erarbeitet, wie die Kinder geschult werden.
Folgende Unterrichte wurden schon abgehalten:
J Vorstellung der eignen Wehr: Ausrüstungsgegenstände malen
J Erwerb eines „Feuerwehrführerscheins“ für das Mini-LF 8/6
J Besuch der Feuerwache Weiden: Höhepunkt, eine Fahrt mit der Drehleiter
J Besuch der Rettungsleitstelle: Alarmierung, Ausstattung eines Rettungswagen, Führung
J Besuch der Atemschutzübungsanlage in Neustadt/WN
J Bastelstunden: z. B. Feuerwehrautos aus Pappe bemalen und zusammenkleben
J Jährlich, praktische Übung: Absetzen eines Notrufs, die 5 W-Fragen, Notrufnummer
J Zum Jahresschluss: Ausflug mit der ganzen Löschi-Gruppe ins Mega-Play, Grafenwöhr
Nach der theoretischen
Vorstellung im Schulungsraum, warteten natürlich die Löschis, mit
Martinshorn und Mannschaft vor der Feuerwache. Den
Seminarteilnehmern wurde ein kompletter Löschaufbau mit zwei
D-Strahlrohren vorgeführt. Dabei wurde auch, von den Seminarteilnehmern,
das „Mini-Löschfahrzeug“ unter die Lupe genommen. Bernd Hutzler dankte
den Verantwortlichen für Ihren Besuch, den Löschis überreichte er eine
Box mit Süßigkeiten. Vielleicht gibt´s ja ein Wiedersehen beim DJF-Tag
in Amberg.
Zum Mittagessen wurden Schnitzel und Schweinebraten mit Kartoffelsalat
angeboten. Viele nutzten die freie Zeit, um sich mit den anderen
Kollegen zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen. Bevor um 13 Uhr der
nächste Referent loslegte.
Themen: Ascara Software für die Jugendwarte + Jahresberichte und Meldungen
Stellv.
Landes-Jugendfeuerwehrwart Jürgen Zimmermann stellte den Teilnehmern das
Verwaltungsprogramm Ascara vor. Von den 114 Jugendfeuerwehren im
Landkreis arbeiten 5 mit diesem Programm. Probleme, die bisher bei der
Handhabung auftragen, wurden gleich vor Ort besprochen.
Bei persönlichen Gesprächen mit Jugendwarten und Betreuern konnte man
allerdings eine gewisse Abneigung feststellen. Der Arbeitsaufwand übers
Jahr sei erheblich, nur um am Jahresende den Jahresbericht auszudrucken
bzw. per Mail zu versenden. Lohnen würde sich dieses Programm bei
Feuerwehren ab 20-30 Jugendlichen, so die grundsätzliche Meinung. Den
Teilnehmern wurde noch die Möglichkeit gegeben, einen Jahresbericht
handschriftlich auszufüllen. Zimmermann erklärte zum Schluss, dass es
vor allem dem Kreisjugendwart und weiteren Instanzen, eine großer
Zeitersparnis bringen würde.
Mit Dank für den Vortrag
übergab Hutzler das Wort an KBM Markus Kindl von der FF Oberlind.
Thema: Aufbau der Feuerwehr und Verhalten im Einsatz
Folgende Thementeile umfasste sein Referat:
Ø Arten der Feuerwehr
Ø Dienst- und Funktionszeichen bei der Feuerwehr
Ø Maßnahmen bei Gefahr der Acetylenflaschen-Explosion
Mit seinem zügigen Vortrag konnte die geplante Kaffeepause pünktlich, und für so manchen endlich, beginnen. Hutzler bedankte sich fürs Kommen und lud Kindl auf Kaffee und Kuchen ein.
Wie schon im letzten Jahr, hatte POK Heinrich Rewitzer den letzten Part an diesem Seminartag.
Thema: Aufsichtspflicht - Ausflüge usw.
Definition Jugendschutz:
„Jugendschutz setzt sich für die Stärkung, den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.
Junge Menschen sollen auf
ihrem Weg zur Eigenständigkeit gefördert werden - Jugendschutz will
Eltern und Erziehenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Kinder und
Jugendliche sollen vor negativen Einflüssen geschützt werden.“
Erläuterung zu Begriffen im Jugendschutzgesetz:
ü Kinder: bis 14 Jahre
ü Jugendliche: 14-18 Jahre
ü Personensorgeberechtigte: Eltern
ü Erziehungsbeauftragte: Jugendwarte
Entstehen der Aufsichtspflicht
Aufsichtspflicht über Minderjährige kann entstehen durch:
•
Vertrag
(keine bestimmte Form vorgeschrieben, kann auch durch konkludentes Handeln
geschlossen werden.)
• Gesetz (z.B. bei Lehrern)
In der Regel entsteht ein Vertrag zwischen den Eltern und der Jugendorganisation/ dem Verein; Die Organisation kann die Aufsichtspflicht an die Betreuer delegieren.
Umfang der Aufsichtspflicht
5 Pflichten des Jugendleiters/ Betreuers:
• Pflicht zur umfassenden Information
• Pflicht zur Vermeidung/ Beseitigung von Gefahrenquellen
• Pflicht zu Hinweisen und Warnungen im Umgang mit Gefahren
• Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung
• Pflicht zum Eingreifen in gefährlichen Situationen
Informationspflicht
• Persönliche Umstände
– Behinderungen, Krankheiten, Allergien
– Schwimmer, Nichtschwimmer
– Sportliche Fähigkeiten, Belastbarkeit
• Besonderheiten der örtl. Umgebung
– Sicherheit von Gebäude, des Geländes
– Sicherheit von Spielgeräten, Werkzeugen
– Notrufmöglichkeiten/ Infrastruktur
Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung
Das Maß der Aufsichtsführung ist abhängig von:
• Alter der Aufsichtsbedürtigen
• Größe der Gruppe
• Örtliche Verhältnisse
• Anzahl, Beherrschbarkeit der Gefahrenquellen
• objektive Gefährlichkeit der Aktivität
• Anzahl der Mitbetreuer
Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung
3 Kontrollfragen
Jeder Jugendleiter sollte stets folgende Fragen mit JA beantworten können:
• Bin ich darüber informiert, wo sich die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen befinden und was sie tun?
• Habe ich ganz generell alle Vorkehrungen zum Schutze der mir Anvertrauten und Dritter getroffen?
• Habe ich auch in der jetzigen Situation alles Zumutbare getan, was vernünftigerweise unternommen werden muss, um Schäden zu verhindern?
Zulässige und sinnvolle Sanktionen:
• Ermahnungen
• Wegnahme gefährlicher Gegenstände
• Ausschluss eines Teilnehmers/ Heimschicken
• Abbruch eins Spiels/ der Veranstaltung
• Information der Eltern
Nicht sinnvoll/ zulässig:
• Kollektive Strafen
• Gemeinschaftsdienste als Strafe
• Körperliche Züchtigung, Freiheitsentzug, Demütigungen
Folgen einer Aufsichtpflichtverletzung
• Zivilrechtliche Folgen::
– Schadensersatzansprüche
– Schmerzensgeld
– Anspruch auf Haftungsfreistellung bei leichter Fahrlässigkeit
• Strafrechtliche Folgen
• Arbeitsrechtliche Folgen
Mehr Infos unter: www.aufsichtspflicht.de
Mit vielen, interessanten Beispielen aus der Praxis wurden Problemsituationen aufgegriffen und „entschärft“. Die Seminarteilnehmer löcherten den POK mit konkreten Fallsituationen, und wurden mit anschaulichen Verhaltensweisen zufrieden gestellt.
Ein Thema, das den Jugendwarten sehr wichtig ist, denn die eingeplante Zeit wurde um einiges überzogen. Mit einem Informationsblatt beendete Heinrich Rewitzer sein Referat, mit dem Hinweis, das auch das Jugendamt immer Hilfe anbietet.
Kreisjugendwart Bernd Hutzler bedankte sich bei allen Teilnehmern, Peter Stahl von der Feuerwehr Weiden, den Referenten, sowie seinem Kreisjugendfeuerwehr-Team für die gute Organisation.
Ein weiteres Jugendwartseminar wird auch für nächstes Jahr geplant. Hutzler wünschte einen guten Nachhauseweg und beschloss um 17:00 Uhr das 2. Jugendwartseminar der KJFW Neustadt/WN.
Im Namen des Kreisjugendfeuerwehrausschusses Neustadt/WN
Anita Greger
Schriftführerin der Kreisjugendfeuerwehr NEW
Keine Wissenslücken mehr
29 junge Feuerwehrleute beantworten in Moosbach Fragenkatalog ohne Probleme
Bild:
Garreiss
Der Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Leinen gehört zu den
Grundfertigkeiten eines Feuerwehrdienstleistenden im Brandeinsatz. Auch
der Wissenstest 2008 für junge Feuerwehrleute hatte dieses Thema zum
Inhalt. 29 Teilnehmer stellten sich im Feuerwehrgerätehaus Moosbach in
der Aktionswoche einem 20teiligen Fragenkatalog. "Wie werden B-Schläuche
gekuppelt?", "Wo kommt ein D-Strahlrohr zum Einsatz?" und vieles mehr
war gefragt. Zuvor waren sie von Ausbilder und Kommandant Peter
Hartinger theoretisch und für den praktischen Teil von Kommandant Hans
Neuber und der Feuerwehrmännern Wolfgang Stahl, Christian Ach und
Andreas Bauer geschult worden. Kreisbrandmeister Hans Kleber leitete die
Prüfungskommission. Alle Teilnehmer bestanden den Wissenstest. Hans
Kleber und Peter Hartinger überreichten die Abzeichen. Stufe 1:
Konstantin Forster, Christoph Weiß, Jonas Weiß (FF Etzgersrieth); Sarah
Schöbel, Corinna Voit (FF Heumaden); Johann Eger, Jan Fendler, Daniel
Irlbacher (FF Saubersrieth); Thomas Frischholz, Kerstin Hofmeister,
Matthias Hofmeister, Franziska Reitinger, Jakob Rom, David Sittauer (FF
Tröbes). Stufe 2: Kilian Völkl (FF Burgtreswitz); Andreas Feneis,
Michael Kick, Florian Portner (FF Heumaden); Sebastian Meindl (FF
Moosbach). Stufe 3: Johannes Hartinger (FF Burgtreswitz); Johannes Prem
(FF Rückersrieth); Katharina Bauer, Andreas Hofmeister (FF Tröbes).
Stufe 4: Nicole Koller (FF Burgtreswitz); Florian Jung, Marco Rappl (FF
Moosbach); Stefan Hammerl (FF Rückersrieth); Theodor Bauer, Stefan Rom
(FF Tröbes). Kleber wünschte den Buben und Mädchen viel Freude am
Feuerwehrdienst und empfahl ihnen ab dem 16. Lebensjahr mit den
Leistungsabzeichen zu beginnen. Bürgermeister Hermann Ach gratulierte
zur bestandenen Prüfung. "Die Verantwortlichen können stolz auf euch
sein", freute er sich. Er dankte den Ausbildern für ihrer hervorragende
Arbeit.
Truppmannausbildung Teil
1 erfolgreich abgeschlossen
Der erste Schritt zum Feuerwehrmann ist getan. In 42 Stunden
Unterrichtsstunden lernte der Nachwuchs aus Windischeschenbach mit
seinen Ortswehren Neuhaus, Bernstein und Dietersdorf, aus Altenstadt
a.d.Waldnaab und Floß die Grundlagen für den Feuerwehrdienst in Theorie
und Praxis.
Im Rahmen der "Truppmannausbildung Teil 1" wurden die 22 Floriansjünger
intensiv über ihre Rechte und Pflichten, die
Unfallverhütungsvorschriften und der persönlichen Schutzausrüstung
aufgeklärt. Sie erhielten Einweisungen in die verschiedenen Arten von
Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften, der Brandbekämpfung, der
Technische Hilfeleistung und der Ersten Hilfe.
Fast drei Monate lang wurde sich in den verschieden Feuerwehrhäusern
getroffen, um miteinander zu lernen und zu üben. In der abschließenden
Prüfung konnten die Teilnehmer den vier Prüfern Kreisbrandmeister Martin
List, Kreisbrandmeister Ulrich Kraus, dem Flosser Kommandant Hubert
Witzl und dem stellvertretenden Kommandant der Feuerwehr Parkstein Hans
Wittmann ihr Können unter Beweis stellen. Sebastian Rauch, Markus
Schneider und Andre Radant FF Altenstadt, Tobias Kelt, Jan Schuller und
Andreas Schell FF Floß, Matthias Roth, Andreas Kühner und Johannes
Bäumler FF Dietersdorf, Michael Mark, Thomas Vollath, Wolfgang Hösl und
Tobias Hösl FF Bernstein, Michael Giehl, Andreas Käß, Thomas Windschiegl
und Thomas Neugirg FF Neuhaus sowie Philip Cramer, Rainer Droglauer,
Sarah Friedrich Matthias Höning und Michael Schade FF Windischeschenbach
zeigten, dass sie topfit sind für den Feuerwehreinsatz.
Kreisbrandmeister Ulrich Kraus freute sich, allen zur Bestanden Prüfung
gratulieren zu dürfen. Er wies darauf hin, das ohne diesen Lehrgang
keine weiterführende Ausbildungen möglich sind. "Es ist der Anfang einer
langen Ausbildung in euerer Feuerwehrkarriere. Das erste Klassenziel sei
erreicht und das ABC sitzt!" so Kraus weiter.
Der Windischeschenbacher Feuerwehrreferent Markus Weidner lobte seitens
der Stadt die Feuerwehrleute, die so zahlreich bei der Stange geblieben
sind. Die Zukunft wird aus den Lehrgängen "Truppmann Teil 2" und "Truppführer"
bestehen, so Weidner weiter. Sehr schön fand er auch, das dieser
Lehrgang erstmalig über die Ortsgrenzen hinaus gegangen ist. "So lernt
man sich untereinander kennen und kann im Ernstfall besser zusammen
arbeiten".
Anwärter stehen nicht auf dem Schlauch
Nachwuchs aus vier Feuerwehren überzeugt bei Leistungsspange mit Wissen und Können
Anwärter aus vier verschiedenen Feuerwehren nahmen jetzt
mit Stolz die Bayerische Jugendleistungsspange in Empfang. Das Abzeichen
stellt die Grundlage für die fortführende Ausbildung dar und verlangte
von den Jugendlichen ein umfangreiches Wissen aus den Bereichen
Gerätekunde, Unfallverhütungsvorschriften sowie der Dienstvorschrift die
"Gruppe im Löscheinsatz".
In zahlreichen Übungen hatten sich die Teilnehmer seit Wochen auf die
Abnahme vorbereitet. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichterriege
mit Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang
Schwarz, Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler sowie dem ehemaligen
Kreisbrandmeister Gerd Przetak mussten die Jugendlichen aus Kaltenbrunn,
Etzenricht, Mantel und Gmünd zahlreiche praktische Einzel- und
Truppübungen absolvieren. Ein schriftlicher Test rundete die Prüfung ab.
Rund um das Gmünder "Haus der Vereine" wurden die einzelnen Stationen
aufgebaut. Neben dem richtigen Anlegen eines Rettungsknotens waren unter
anderem auch Saugschlauchkuppeln sowie das Verlegen einer 90 Meter
langen C-Schlauch-Leitung Prüfungsaufgaben. Mustergültig meisterten die
Nachwuchskräfte alle gestellten Aufgaben. Auch überzeugten die
Floriansjünger mit ihrem theoretischen Wissen. Zufrieden zeigte sich
Kreisbrandinspektor Tafelmeyer, der zugleich das Engagement der Jungen
und Mädchen würdigte. Lob zollte er auch den Ausbildern. Ein Mittagessen
schloss die Ausbildung.
Jugendliche aus zehn Feuerwehren glänzen beim Wissenstest mit hervorragenden Leistungen
Die Feuerwehren aus dem Kreisbrandmeisterbezirk West
Bereich II können sich auf ihren Nachwuchs verlassen. Beim Wissenstest,
an dem 58 Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren teilnahmen, zeigten
sämtliche Aktive hervorragende Leistungen. Unter der Leitung von
Kreisbrandmeister Jürgen Haider sowie der Jugendwarte musste je nach
Altersgruppe ein Bogen mit zehn bis 20 Fragen aus dem Bereich
Gerätekunde beantwortet werden. Bei der anschließenden Praxis galt es,
im Trupp eine C-Leitung vom Verteiler aus aufzubauen sowie wieder
zurückzunehmen und zu entwässern. Je nach Altersklasse waren noch
Zusatzaufgaben zu erledigen. So mussten Gerätschaften nach
Wasserentnahmestelle oder Schlauchhalter sowie Feuerwehrund
Mehrzweckleine je nach Einsatzsituation zugeordnet werden. Die
Jugendlichen von den Wehren Zessau-Weihersberg, Pressath, Filchendorf,
Riggau, Schwarzenbach, Dießfurt, Friedersreuth, Burkhardsreuth,
Feilersdorf und Neustadt am Kulm erhielten schließlich von
Kreisbrandmeister Haider Urkunden und Abzeichen in Bronze, Silber und
Gold. Er dankte der Feuerwehr Zessau-Weihersberg für die
Für die Wehr Feuer und Flamme
Nachwuchs in Großenschwand absolviert Prüfung

Mitglieder der Jugendfeuerwehr Großenschwand kennen
das kleine Abc der Feuerwehr. Mit Jugendwart Andreas Schönberger
bereiteten sie sich auf die Jugendflamme und Jugendspange vor
Das kleine Abc der Feuerwehr kennen Beate und Peter
Hammer, Christine Haneder, Lukas Hausknecht, Anna Meindl, Florian
Schlosser, Katja und Stephanie Schönberger von der Jugendfeuerwehr
Großenschwand. Mit Jugendwart Andreas Schönberger bereiteten sie sich
auf die Jugendflamme und Jugendspange vor. Letztere besaßen Katja und
Stephanie Schönberger bereits.
„Tragt das Abzeichen mit Stolz“, gratulierte ihnen bei der Überreichung im
Feuerwehrhaus Kreisbrandmeister Hans Kleber, der mit Christian
Demleitner als Schiedsrichter fungierte und ihnen eine tadellose Prüfung
bestätigte. „Euer Einsatz für die Feuerwehr verdient höchste
Anerkennung“, lobte Bürgermeister Max Völkl die Jugendlichen, die dafür
ihre Freizeit geopfert hätten.
Gefreut hatte sich auch Vorsitzender Josef Haneder, stellvertretender
Kommandant Karl Kraus bei seiner Begrüßung, ganz besonders aber
Jugendwart Andreas Schönberger, der allen für den engagierten Einsatz
dankte. Ein Essen im Feuerwehrhaus schloss sich an.
24-h- Feuerwehrtag für die Jugend der Wehren Püchersreuth und Lanz

Am 13./14.09.08 führten die Feuerwehren Püchersreuth und
Lanz erstmals einen gemeinsamen 24h-Feuerwehrtag für die Feuerwehrjugend
durch. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Nachbarwehren bereits bei der
Feuerwehrjugend zu fördern. Zudem standen einige Ausbildungsthemen
(Gerätekunde, Überdruckbelüftung, Erste Hilfe, Funk, Objektkunde usw.)
auf dem Plan. Zusätzlich mussten die Teilnehmer zu insgesamt sechs
unterschiedlichen Einsätzen ausrücken. Im Gegensatz zu "normalen"
Einsatzübungen hatte man hier die Möglichkeit, den jungen
Feuerwehrdienstleistenden
in Ruhe die Situation und die Vorgänge zu erklären. Als Stützpunkt diente
das Feuerwehrgerätehaus in Püchersreuth. Hier wurden auch Essen und
Getränke gemeinsam bereitet sowie die Nacht verbracht. Im Vordergrund
stand hierbei nicht die Schnelligkeit sonder die Ausbildung.
Mehr dazu finden Sie hier
Berufsfeuerwehrwochenende in Etzenricht
Einmal erleben wie es bei der Berufsfeuerwehr sein könnte, durften die Teilnehmer am Ausbildungswochenende der Etzenrichter Jungfeuerwehr. Stellvertretender Kommandant und Jugendleiter Michael Roith hatte sich für, die Jungs wieder jede Menge Aktion einfallen lassen damit in den drei Tagen und zwei Nächten, in denen sich alle auch zum Schlafen im Feuerwehrhaus einquartiert hatten, keine Langeweile aufkommt. Ziel des Ausbildungswochenendes war auf jeden Fall die Intensivierung der Ausbildung, die Vermittlung der Einsatzabläufe, die Förderung der Kameradschaft und jede Menge Spaß. Die erste Übung lag im richtigen Umgang mit Leitern weshalb die Steckleiter am ehemaligen Asylantenheim angelegt wurde um dort den Fall einer über das Fenster zu rettenden Person nachzustellen. Schnupperkurse die Einblicke in die Arbeit eines Maschinisten und Atemschutzträgers gaben, ermöglichten es den Jugendlichen die Abläufe nicht nur kennenzulernen sondern auch selber auszuprobieren. Erstaunt waren die Teilnehmer bei den Nachteinsätzen, bei denen deutlich wurde wie gut die Wirkungsweise und die Sichtbarkeit der Einsatzkleidung bei Nacht ist. Eine Übung zum Thema "Lange Schlauchstrecke" am Tiefen Graben und Funkübungen gehörten zu den vielen vermeintlichen Einsätzen genauso wie eine Übung "Pumpenhaus brennt". Zusätzlich hatten die Verantwortlichen auch zwei Nachteinsätze eingeplant zu denen schon im Vorfeld Meldungen an die Feuerwache Weiden weitergegeben werden mussten um sicher zu stellen, dass nicht durch Passanten tatsächliche Notfälle gemeldet würden. So musste einmal eine angeblich vermisste Person an einem Badesee gefunden und einmal ein Böschungsbrand abgelöscht werden. Einfach war es weder für die Jugendlichen, die in beiden Nächten durch die Sirene (auf Band aufgenommen und nur im Gerätehaus hörbar) jäh aus ihrem Schlaf gerissen wurden, noch für die Helfer um Michael Roith denn der fehlende Schlaf war allen Teilnehmern gut anzusehen. Damit alle auch über das gesamte Wochenende gut verpflegt werden, kümmerte sich Roith um Sponsoren die er mit der Metzgerei Braun, dem Rock Musikclub Salute und der Gemeinde fand so dass für Speisen und Getränke gut gesorgt war. Nach dem anstrengenden aber realitätsnahen und turbulenten Tagen und Nächten ließ es sich Kommandant Franz Smola nicht nehmen, die Abschlussübung am Pumpenhaus zu koordinieren. Bürgermeister Martin Wallinger beobachtete mit Stolz die engagierten Feuerwehrleute bei der Übung und stellte fest, dass sich die Bevölkerung auf die immer bestens ausgebildete und auf jeden Ernstfall vorbereitete Feuerwehr verlassen kann.
Der Einstieg in das ehemalige
Asylantenheim mit Hilfe der Steckleiter war für die Jungfeuerwehr, die
ein dreitägiges Ausbildungswochenende absolvierte, überhaupt kein
Problem.
>
"Das Pumpenhaus brennt"; dies war die Meldung für die jungen
Feuerwehrmänner die den Einsatz, auch wenn er nur fiktiv war, äußerst
gewissenhaft und aufmerksam ausführten, obwohl sie bereits zwei harte
Tage und Nächte, gespickt mit verschiedenen Notfällen, hinter sich
hatten.
Die Jüngsten glänzen mit besten Ergebnissen
Sieben Nachwuchs-Feuerwehrleute aus Speinshart bestehen
Prüfung für Jugendleistungsspange
Speinshart. Beeindruckt zeigte sich das Schiedsrichtergespann,
Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Daniel Beaudet
und der Sassenreuther Kommandant Peter Speckner, von den Leistungen der
jüngsten Rothelme der Speinsharter und Tremmersdorfer Wehr bei ihrer
ersten Prüfung am Feuerwehrhaus in Speinshart. So war es auch nicht
verwunderlich dass alle sieben Jugendlichen den Test mit Bravour
bestanden und die Jugendleistungsspange aus den Händen des
Kreisbrandinspektors und des Kreisbrandmeisters in Empfang nehmen
durften. Nach den Worten von Georg Tafelmeyer war es in seiner
jahrzehntelangen Feuerwehrlaufbahn eine der besten Gruppen. Kommandant
Andreas Morgner und Bürgermeister Albert Nickl zählten zu den ersten
Gratulanten und wünschten der jungen Truppe auch weiterhin viel
Begeisterung im Dienste der beiden Wehren. Dickes Lob zollten sie den
beiden Jugendwarten Tobias Zwicker und Michael Thaller sowie ihren
weiteren Helfern für die exzellente Vorbereitung.

Die jungen Prüflinge mit Schutzanzug
und Helm (von links nach rechts):
Kevin Schmid, Marcel Müller, Johannes Meyer, Stefanie Walberer, Korbinian
Gmelch, Jakob Krockauer und Raphael Dötsch. Mit im Bild die
Schiedsrichter,
die Jugendwarte, der Speinsharter Kommandant Andreas Morgner und
Bürgermeister Albert Nickl (rechts).
6. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Pressath - Kiesi-Beach
Tage, Wochen, ja Monate vorher wurde besichtigt, geplant, eingeteilt, besprochen und gebucht,
das anstehende, 6. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Neustadt/WN.
Unzählige Telefonate wurden geführt, Anträge ausgefüllt, Lebensmittel bestellt, ein Duschcontainer organisiert, nach Live-Musik Ausschau gehalten, die Stromversorgung sichergestellt,
den Essensplan besprochen,….
und dann war sie da, die 33. Kalenderwoche im Jahr 2008!!
Mittwoch, 13.August 2008 (sonnig, warm)
Die Mitglieder der
Kreisjugendfeuerwehrführung trafen sich um 14 Uhr mit Kameraden der FF
Pressath und Kreisjugendfeuerwehrkoch Hubert Witt zum Aufbau des
Verpflegungszeltes, der Feldküche, des Kühlwagens, sowie zweier
Holzbuden für die Essenszubereitung und ein Vorratslager, sowie
Instandsetzung von Geschirrmobil und Kombi-Dämpfer.
Im Laufe des späteren Nachmittags kamen die ersten Feuerwehren, um ihre
Zelte aufzubauen.
Folgende Feuerwehren nahmen teil:
Friedersreuth, Etzenricht, Floß, Flossenbürg, Gmünd, Gößenreuth,
Grafenwöhr, Mantel, Grafenwörth (Österreich), Kaltenbrunn, Michldorf,
Pressath, Waldthurn, Windischeschenbach, Weiden, Rothenstadt und
Neunkirchen.
Ein Probekochen mit dem Kombi-Dämpfer brachte am Abend noch
kleinere Problemchen ans Tageslicht, die umgehend behoben wurde, tags
darauf sollte ja alles problemlos laufen.
So gab es für uns um 21 Uhr Schweinshax´n mit Kartoffelsalat.
Die Zeltwache für die Nacht übernahmen die Mitglieder der
Kreisjugendfeuerwehrführung.
Donnerstag, 14. August 2008 (sonnig, warm)
Ohne besondere
Vorkommnisse startete der offizielle Anreisetag für die Jugendlichen und
ihre Betreuer. Für die Feldküche wurde Feuerholz gebracht, ebenfalls für
das Lagerfeuer. Zum Mittagessen servierte uns der Koch Hähnchenschenkel
mit Pommes frites, wow, was so ein Kombi-Dämpfer - Verzeihung - so ein
Koch alles kann!
An der Geschirrspülmaschine mussten noch Anschlüsse verändert werden,
ansonsten lief alles glatt.
Eine Feuerwehr nach der anderen meldete ihr Eintreffen im Büro an, und
erhielt vom KJGSP Markus Kummer die Lagerausweise für die Teilnehmer.
Langsam kam Leben ins Zeltlager! Die ersten Fußbälle rollten über das
Gras und auch die beiden Volleyballfelder waren schnell belegt.
Kopfzerbrechen bereitete um 17:00 Uhr eine Unwetterwarnung, die auf
kräftigen Dauerregen hinwies. Darüber wurden auch die Betreuer in der
Besprechung um 18:30 Uhr informiert. Nach einer kurzen Ansprache von
Koch Hubert Witt, der für 240 Essensportionen verantwortlich war,
wurden Gyros, Reis und Zaziki aufgetischt. Es hat gemundet, denn übrig
blieb kein Stückchen Fleisch. Die Helfer bei der Essensausgabe und beim
Spühldienst leisteten vorbildliche Arbeit!
Nach dem Abendessen wurde das Lagerfeuer entzündet, die Jugendlichen
brachten Bänke und Tische, und machten es sich rundherum gemütlich. Eine
Gitarre erklang und es wurde sogar gesungen. Mir gefiel das Lied:
„Ich fand sie irgendwo, allein in Mexiko, (am Weiberklo
J )
Anita“, ist ja klar!
Für den Gaudiwettkampf am Freitag und Samstag meldeten sich 32 gemischte
Gruppen an!
Noch am späten Abend wurde „die Küche“ wetter- und wasserfest
eingepackt, was sich am frühen Freitagmorgen als dringend erforderlich
erwies.
Freitag, 15.August 2008 (kühl, verregnet)
Pünktlich um
3:00 Uhr begann es zu regnen, erst langsam, dann wie aus Eimern. Ein
Teil der Verpflegungszeltplane wurde regelmäßig vom Wasser befreit. Das
Lagerfeuer hielt den Wassermassen nicht stand, und ging in den frühen
Morgenstunden aus. Zum Frühstück um
8:00 Uhr gab es: Tee, heiße Milch, Kaffee, Semmeln, Marmelade, Käse,
Nougatcreme, Streichkäse, Müsli,…und das ganze Ausmaß der letzten Nacht
wurde sichtbar. Ein paar Zelte drohten „abzusaufen“ und Wasser tropfte
durch ein Dach ins Innere. Was half´s, Sandsäcke und Planen wurden
geholt und „verlegt“, wir sind doch Feuerwehrler, oder? Viele nasse
Schuhe und Füße waren zu beklagen. Einige Betreuer fuhren kurz nach
Hause, um trockene Sachen für die Jugendlichen zu holen. Andere
Feuerwehren nahmen Jugendliche in ihr Mannschaftszelt auf. „Das nenn´
ich Kameradschaft!“
Herzlichen Dank, den Betreuern und Jugendlichen für diese tolle Geste!
Fürs Verpflegungszelt besorgte KJFW Bernd Hutzler zwei
Heißluftgebläse, was die Jugendlichen gerne annahmen. Zum inneren
Aufwärmen kochte Witt kurzerhand noch einen Topf Reissuppe. Und in der
relativ trockenen Küche wurden 240 Schnitzel gewürzt, bemehlt,
gebraten und für den Kombi-Dämpfer vorbereitet. Dazu gab´s Paprikasoße
und Spätzle, zumindest für ¾ der hungrigen Jugendlichen. Plötzlich war
der Starkstrom weg, und die halbfertigen Schnitzel lagen im Ofen. Was
tun? Fehlersuche natürlich! Nach einer guten halben Stunde lief´s
wieder, Überlastung des Stromnetzes wurde diagnostiziert.
Kreisjugendfeuerwehrkoch Witt legte kurzerhand die Schnitzel auf den
Gasgrill und so wurden alle satt.
Gaudiwettkampf bei Regen!? Na klar geht das! Flexibel muss man bei so
einem Wetter schon sein. 32 Gruppen wollten sich schließlich Pokale und
Urkunden „verdienen“. Kurzerhand wurden zwei Stationen im
Verpflegungszelt aufgebaut: das „Wörter-Such-Rätsel“ und der „Turmbau“,
die „Montagsmaler“ zogen ins Unterkunftszelt von Koch Huber Witt. Danke
nochmals! Warm eingepackt kam, ab 14 Uhr, Gruppe um Gruppe und holte
sich Punkte und gute Zeiten. Auch der Regen machte eine größere Pause.
Zum Abendessen um 18:00 Uhr gab es Fleischküchln, Blaukraut, Kartoffeln
und Schokopudding. Auch hier wurde bei Essensausgabe und Spühldienst
gute Arbeit geleistet.
Die Nachtwanderung zur späteren Stunde wurde abgesagt, stattdessen
schnell ein Kinoabend im Verpflegungszelt organisiert. Ein „Uri Geller -
Löffel“ (verbogener Teelöffel) wurde gefunden, was bei den Organisatoren
auf Unverständnis stieß, schließlich müssen fehlende Besteckteile
ersetzt, bzw. bezahlt werden. Bei einer abendlichen Besprechung wurde
dies den Betreuern mitgeteilt, sie sollten künftig darauf achten.
Das Lagerfeuer wurde wieder entzündet, erst brannte es spärlich, dann
wieder in seiner vollen Größe. Ein kurzer Regenschauer am Abend beendete
die Regenperiode für den Rest des Zeltlagers. Ein Stoßgebet um schönes
Wetter am Samstag wurde zum Himmel geschickt, und auch tatsächlich
erhört!
Samstag, 16.August 2008 (warm, sonnig, Abends teils bewölk)
Die Sonne ließ sich schon am Morgen blicken, und auch die
Temperaturen kletterten wieder höher. Ab 8:00 Uhr hieß es frühstücken:
Tee, heiße Milch, Kaffee, Semmeln, Marmelade, Käse, Wurst, Nougatcreme,
Streichkäse und Cerealien (Müsli).
Die Wettbewerbszeiten für den Gaudiwettkampf wurden ein bisschen
verschoben, so starteten die Ersten um 10:45 Uhr zum: „Schwämme werfen“,
„Von Insel zu Insel“ und zum „Tennisbälle spritzen“. Nach dem
Mittagessen: Gulasch, Nudeln und Joghurt, ging’s dann bis um 17:00 Uhr
um Punkte und gute Zeiten. Das „Schwämme werfen“ brachte einen
besonderen Spaßfaktor, wie man am allgemeinen Lachen feststellen konnte.
Zwei verletzte Jugendliche mussten leider mit Platzwunde und
Gehirnerschütterung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Die
Fußbälle rollten wieder und auch Volleyball war angesagt. Die Stimmung
unter allen Teilnehmern hatte sich deutlich gebessert. Zum Abendessen um
18:00 Uhr trafen dann auch die Feuerwehrführungskräfte ein, sowie der
Bürgermeister. Nach den Ansprachen von Bürgermeister und Kreisbrandrat
wurden die Pokale und Urkunden überreicht. Plätze 1 und 2 gingen an die
Gruppen Kaltenbrunn I und II, den 3. Platz belegte die Gruppe Floß I.
Für seinen unentgeltlichen Einsatz bekam Kreisjugendfeuerwehrkoch Hubert
Witt eine bestickte Kochjacke von KJFW Bernd Hutzler überreicht, die er
umgehend anzog. Für sein Bemühen klatschte das ganze Zelt. Wurstsalat
und Schweizer Wurstsalat stand anschließend auf der Speisekarte. Im
Anschluss konnten sich auch die eingetroffenen Eltern und Freunde
unserer Jugendlichen an „Florians Holzofen“ ´ne frische Pizza erwerben.
Ab 20:00 Uhr hatten die Verantwortlichen 3 Nachwuchsbands engagiert, die
lautstark ihr „Können“ darboten. Richtig Stimmung brachte ab 23:00 Uhr
Dee Jay HiYo ins Verpflegungszelt. Mit Hits von gestern und heute
brachte er die Jugendlichen zum Tanzen und das Zelt zum Beben. Bis 2:00
Uhr am frühen Morgen hörte man die Musik, wegen des wolkenlosen Himmels,
bis weit nach Pressath hinein. Und, es wurde kalt, unter 10 °C mussten
die Schlafsäcke aushalten. Einige blieben gleich am Lagerfeuer sitzen
(ich auch), und wir konnten noch der Mondfinsternis bei wohnen.
Sonntag, 17.August 2008 (sonnig, warm)
Der Sonntagmorgen begann mit einem ekligen Erlebnis, die
Toiletten waren in einem erschreckenden Zustand! So wurde um 9:00 Uhr
die letzte Betreuerbesprechung einberufen. Nach dem 10 Uhr Gottesdienst
und dem Mittagessen wurden je 8 Feuerwehren zum Putzen der
Toilettenanlage und des Duschcontainers eingeteilt, die anderen acht
säuberten den gesamten Platz von Papierfetzten und Kronkorken, und waren
dem Zeltabbau zugeteilt. Zum gewohnten Frühstücksbuffet gab´s heute
zusätzlich Rühreier mit Schinken, lecker!
Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Bock, der die Messe auf dem freien
Platz vor dem Verpflegungszelt hielt.
Ein sehr schönes Bild boten die „Messdiener“ in ihren Uniformen, dabei
auch 2 unserer österreichischen Freunde. Der Spielmannszug Pressath
umrahmte die Feier musikalisch. Großes Lob an alle Mitwirkende!
Wohl wegen der starken Sonneneinstrahlung wurde ein Mädchen ohnmächtig,
unser Rettungssanitäter Felix Müller war sofort zur Stelle, und
versorgte sie bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Bis zum Mittagessen
wurden bereits die ersten Zelte abgebaut und verstaut. Im Hintergrund
wurden über 300 Kartoffelknödel gedreht und Schweinebraten gemacht,
Vanillepudding gab’s zum kulinarischen Abschluss. Die eingeteilten
Feuerwehren halfen alle beim Abbau der Tische und Bänke, des großen
Verspflegungszeltes, Geschirrmobils und der Holzbuden.
Um 14:00 Uhr war die „große Arbeit“ erledigt. Aktive der FF Pressath
halfen anschließend beim Verstauen der Budenteile. Mitglieder der
KJFW-Führung stellten den ursprünglichen Skaterpark wieder her.
Worte des Danke richte ich an alle:
>
die dieses Zeltlager „auf die Beine“ gestellt
haben
> die uns
tatkräftig unterstütz haben (Essensausgabe, Spühldienst,
Getränkeausgabe, Nachtwachen)
> die uns bei der Verpflegung geholfen haben (Hubert,
Fritz, Florian, Wolfgang, Max,…)
> die mich beim „Gaudiwettkampf“ unterstützt haben
(besonders den Schiedsrichtern)
> die Bilder „geschossen“ haben, und uns diese zur
Verfügung stellen (an Markus Kummer)
>
und bei Euch allen, die Ihr dabei wart!
So hoffe ich auf ein Wiedersehen, irgendwann, irgendwo, aber spätestens im August 2010!!
Im Namen des Kreisjugendfeuerwehrausschusses Neustadt/WN
Anita Greger
Schriftführerin der Kreisjugendfeuerwehr NEW
Pressebericht "Der Neue Tag"
Vier Tage voller Abenteuer
Feuerwehrnachwuchs des Landkreises zeltet am "Kiesi Beach"
Pressath. (is) Das anfänglich nicht gerade ideale Wetter hatte nur wenig Einfluss auf die gute Laune der Teilnehmer beim sechsten Zeltlager der Jugendfeuerwehr des Landkreises Neustadt/WN.
Am "Kiesi
Beach" konnte Kreisjugendwart Bernd Hutzler aus Grafenwöhr nahezu 250
Nachwuchskräfte der Wehren aus dem gesamten Landkreis und der Stadt
Weiden begrüßen. Besonders freute er sich über den Besuch einer
Abordnung der Jugendfeuerwehr aus Grafenwöhrt in Niederösterreich.
Angeführt von Jugendführer Hubert Auböck fühlten sich die Gäste aus der
Grafenwöhrer Partnergemeinde sichtlich wohl in der Oberpfalz.
Die Aufbauarbeiten für das große Zeltdorf auf dem weitläufigen Gelände des
Freizeit- und Erholungsanlage hatten bereits am Mittwochabend begonnen.
Innerhalb kurzer Zeit standen Schlaf- und Verpflegungszelte. Nach ihrem
Eintreffen und einem Abendessen hatten die Teilnehmer am Donnerstag die
Möglichkeit, das Gelände zu erkunden.
Programm verregnet
Wegen Regens musste allerdings das gesamte Freitagsprogramm in das
Verpflegungszelt verlegt werden. Dort ging dann auch der erste Teil des
"Gaudiwettkampfs" über die Bühne. Die 32 Teams zu je vier Personen
mussten verschiedene Aufgaben bewältigen. Der erste Teil endete mit
einem "Turmbau". Die Nachtwanderung in der Haidenaabtalaue musste
abgesagt werden.
Am Samstag besserte sich das Wetter. Zunächst wurde der "Gaudiwettkampf" mit einem "Schwämmewerfen" fortgeführt. Letzte Aufgabe war es, in der Freizeitanlage "von Insel zu Insel" zu kommen, um die begehrten Wertungspunkte zu erlangen. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an dem Wettbewerb, der von Anita Greger ausgearbeitet und geleitet wurde. Die Bernsteinerin wertete anschließend auch die Punkteliste aus. Die Siegerehrung ging am Samstagabend im Beisein zahlreicher Ehrengäste über die Bühne.
Kaltenbrunn gewinnt
Hutzler dankte dem Orga-Team für die Zusammenarbeit und den Sponsoren.
Sieger wurde die Mannschaft Kaltenbrunn II, gefolgt von Kaltenbrunn I
und dem Team Floß I. Weitere Pokale erhielten Grafenwöhr/Grafenwörth I,
Etzenricht I, Weiden VI, Rothenstadt III, Weiden V, Flossenbürg I,
Waldthurn I, Windischeschenbach I und Rothenstadt II.
Zusammen mit Jürgen Haider zog Hutzler am Schluss eine durchwegs positive
Bilanz. Mit den Wehren sei sehr gut zusammengearbeitet worden.
Acht Einsätze an einem Tag
Bis hart an die Grenzen von Mensch und Maschine gingen am 7. Juni 2008 die Jugendlichen des Jugendrotkreuzes Erbendorf und der Jugendfeuerwehr Erbendorf sowie Windischeschenbach beim Berufsfeuerwehrtag in Windischeschenbach.
Weitere Informationen und Bilder:
http://www.feuerwehr-windischeschenbach.de
Truppführerlehrgang in Windischeschenbach:
Nach mehr als zwei Jahren der Ausbildung legten zwei Frauen und neun Männer der Feuerwehren Windischeschenbach, Dietersdorf und Neuhaus die Prüfung zum Truppführer erfolgreich ab. Die Kreisbrandmeister Martin List und Ulrich Kraus bescheinigten den Teilnehmern eine sehr gute Ausbildung.
Weitere Informationen und Bilder:
http://www.feuerwehr-windischeschenbach.de
Jugendleistungsprüfung im KBM-Bereich NEW 3/3 am Samstag, den 07.06.2008 in Flossenbürg:
Die Freude war den "Feuerwehr-Oberen" aus den
Gesichtern abzulesen. Dabei standen am Samstag nicht sie, sondern die
jungen Kameraden im Mittelpunkt. 50 Nachwuchs-Floriansjünger aus zehn
Wehren stellten bei der "Jugendspange" Fachwissen, Können und Geschick
unter Beweis. Jeder von ihnen hatte sich das abschließende Lob redlich
verdient.
An der Silberhüttenstraße wimmelte es nur so von Uniformen und rot
lackierten Autos. Neben der gastgebenden Wehr aus Flossenbürg waren
Gruppen aus Altenhammer, Floß, Waldkirch, Georgenberg, Neudorf, Brünst,
Wurz, Edeldorf und Oberwildenau vertreten. Einzeln und in Teams hatten sie
eine Reihe von Aufgaben zu bewältigen.
Ein wenig Lampenfieber durfte nicht fehlen, die jungen Leute machten ihre
Sache aber gut. Da wurden Saugleitungen gekuppelt, Schläuche ausgerollt,
Leinenbeutel geworfen, Knoten geknüpft oder Ausrüstungen verschiedenen
Einsatzbereichen zugeordnet. Weiter ging es nach der Praxis einige hundert
Meter entfernt im Feuerwehrhaus.
In der Fahrzeughalle war Konzentration auf anderer Ebene gefordert. Aber
auch von der Theorie ließen sich die Teilnehmer nicht beeindrucken. Den
Schiedsrichtern Josef Kres, Alfons Huber, Ulrich Kraus, Karlheinz Budnik,
Siegfried Schell, Karl Kraus, Martin List und Hans Wittmann blieb die
angenehme Aufgabe, gute Noten zu vergeben.
"Durchfallen" war an dem Nachmittag ein Fremdwort. Alle 50
Jung-Feuerwehrler stellten unter Beweis, dass sie auf gute Ausbilder bauen
können. Als perfekter Gastgeber präsentierte sich die örtliche Wehr mit
Kommandant Hans Hör an der Spitze. Und Vorsitzender Ulrich Krapf stellte
sich persönlich an die Theke, als es darum ging, das leibliche Wohl nicht
zu kurz kommen zu lassen und den Leberkäse auszugeben.
Davor, dass es brennt und keiner kommt, um zu löschen, muss sich in
Zukunft niemand fürchten. Gespräche am Rande des Leistungstests um die
"Jugendspange" führten ein erfreuliches Interesse an der Mitarbeit in
einer Feuerwehr vor Augen. Das bestätigte zunächst der Flossenbürger
Kommandant Hans Hör: "Unsere Jugendgruppe zählt aktuell zehn Mitglieder.
Es ist die Basis dafür, weiterhin auf eine schlagkräftige Truppe zählen zu
können.
"Übertragen lässt sich das auf überörtliche Ebene. Kreisbrandmeister
Alfons Huber sieht für seinen Bezirk keinen Anlass zu Pessimismus. Selbst
wenn sich derzeit kein Rekordstand vermelden lasse, liege alles "im grünen
Bereich". Wobei es innerhalb bestimmter Grenzen immer wieder zu einem Auf
und Ab komme: "Das gleicht sich aus, und das auf durchaus hohem Niveau.
Beeindruckt bin ich vom Engagement, das die jungen Leute an den Tag
legen."
Ein Kompliment von Huber richtet sich an die Jugendwarte. In erster Linie
an ihnen liege es, Kameradschaftsgeist zu vermitteln und mit einem
interessanten Angebot für eine enge Bindung an die Wehr zu sorgen: "Die
Feuerwehr ist im Übrigen nach wie vor eine Männerdomäne. Ich bin aber
froh, dass der Anteil der Mädchen und Frauen beständig zunimmt. Hier gibt
es jedoch von Wehr zu Wehr durchaus Unterschiede."
Wissenstest gemeinsam gemeistert
Die 25 Jugendlichen aus den Feuerwehren Neustadt, Lanz und Störnstein legten zusammen im Feuerwehrgerätehaus Neustadt den Wissenstest 2007 mit Erfolg ab.
Die Prüflinge musste zunächst einen Fragebogen beantworten und danach ihr Können im praktischen unter Beweis stellen. Die praktische Prüfung war unter anderem die "Stabile Seitenlage, wie setzt sich der Notruf zusammen? und wie lagere ich einen Verletzten richtig in einer Rettungsdecke". Unser KBM Ulrich Kraus prüfte mit den Jugendwarten Andreas Witt, Gerhard Rupprecht (beide Neustadt), Markus Ludwig (Lanz), Stefan Kraus (Störnstein) und Kommandant Michael Spranger (Neustadt) das Können der Jugendlichen. Nach der bestandenen Prüfung übereichte der jeweilige Jugendwart sowie KBM Kraus und KBI Kres die Abzeichen und Urkunden an die Jugendlichen.Weiter Infos finden sie unter www.feuerwehr-new.de
Jugendfeuerwehr Kaltenbrunn besichtigt Feuerwache Amberg
Am 08.02.2008 startete Jugendfeuerwehr die JF Kaltenbrunn zu einer Besichtigung der Feuerwache Amberg. Ein hauptamtlich Angestellter der Feuerwehr zeigte uns in ca. 2,5 Stunden die komplette Feuerwehrwache. Angefangen von den Werkstätten über Atemschutzstrecke, Schlauchpflege, Fahrzeughalle, bis hin zur Einsatzleitzentrale.
JF Windischeschenbach legt Jugendflamme Stufe 2 ab
Am Mittwoch den 30.01.2008 legt insgesamt 3 Jugendliche der Feuerwehr Windischeschenbach die Prüfung für die Jugendflamme Teil 2, unter der strengen Aufsicht von KBM Ulrich Kraus (vorne rechts), mit sehr guten Erfolg ab.