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Archiv 2008


Stefan Bäumler neuer Jugendsprecher in Parkstein

Am 17.12.08 war es für die Parksteiner Feuerwehranwärter wieder soweit: Ein neuer Jugendsprecher musste gewählt, und somit ein Nachfolger für Markus Bäumler, der dieses Amt ein Jahr lang bekleidete und zum 01.01.09 altersbedingt aus der Jugendgruppe ausscheidet, gefunden werden. Aber auch die Ämter des stellvertretenden Jugendsprechers, des Kassiers sowie der Schriftführers mussten neu besetzt werden, da die bisherigen Amtsinhaber altersbedingt nicht mehr zur Verfügung standen.
Bevor man den Wahlvorgang startete, wies der Jugendwart Holger Schiffmann die 10 anwesenden Jugendlichen darauf hin, welche Aufgaben ein solches Amt mit sich bringt und welche Aktivitäten speziell im Jahr 2009 anstehen werden.
Die Abhandlung der Wahl unter der Leitung von Kommandant Kurt Witt und den Vorsitzenden Richard Trescher verlief dann unkompliziert und zügig. Stefan Bäumler wurde zum Jugendsprechers, und Christoph Witt zu seinem Stellvertreter gewählt. Das Amt des Kassiers bekleidet Michael Adam, neue Schriftführerin ist Melissa Rabald.
Wir danken den bisherigen Amtsträgern für Ihre Arbeit in der Jugendgruppe und wünschen den neu gewählten Jugendvertretern alles Gute. 

 

Das Bild zeigt v.l. Vorsitzender Richard Trescher, Kommandant Kurt Witt, Christoph Witt, Stefan Bäumler, Michael Adam, Melissa Rabald und Jugendwart Holger Schiffmann


Rekord im Landkreis: 100 Jugendliche treten in Thurndorf zum Feuerwehr-Wissenstest an

Die Feuerwehren im westlichen Landkreis haben Zukunft. Personelle Sorgen gibt es zurzeit nicht. Exakt 100 Feuerwehranwärter, darunter auch zahlreiche Mädchen, unterzogen sich am Samstag einem Wissenstest. Gastgeber war die Feuerwehr Thurndorf, die alles bestens organisiert hatte. Kreisbrandmeister Daniel Beaudet, der die Veranstaltung leitete, war hocherfreut: „Das ist ein einmaliger Rekord im Landkreis, darauf können wir stolz sein.“ Der Wissenstest bestand aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Je nach Schwierigkeitsgrad konnten die Zertifikate in Bronze, Silber und Gold erworben werden. Wer diese drei Stufen nach vier Jahren hinter sich gebracht hatte erhielt außerdem eine Urkunde. Zu beantworten galt es Fragen über das Feuerwehrwesen, zur Gerätekunde und zur Grundtechnik. Im praktischen Teil wurde auf vier Stationen umfangreiches Können gefordert. Dazu gehörte das Ankoppeln von Schläuchen, Beherrschen der Armaturen und das Entnehmen von Löschwasser aus einem Hydranten oder offenen Feuerlöschteich. Alle Aspiranten haben die Prüfung mit Bravour bestanden. Vom guten Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehr überzeugte sich auch Bürgermeister Fritz Fürk Er lobte besonders die Einsatzfreude der jungen Leute. Erste Gratulanten waren neben Kreisbrandmeister Daniel Beaudet auch Feuerwehrvorsitzender Reinhard Busch und der Thurndorfer Kommandant Stefan Schwemmer, die sich als perfekte Gastgeber erwiesen hatten.


Nachwuchs mit starker Leistung

Fast 30 junge Feuerwehrleute bestehen Wissenstest - In Theorie und Praxis gefordert

Die Nachwuchskräfte der Feuerwehren Neustadt, Störnstein und Lanz unterzogen sich einem Wissenstest. Die Wehren können mit Zuversicht in die Zukunft schauen. 28 Teilnehmer traten an und alle bestanden.
Kreisbrandinspektor Josef Kres betonte bei der Vergabe der Leistungsplaketten im Gerätehaus, dass der Nachwuchs den praktischen Teil mit Bravour bewältigt habe. Bei der Auswertung der Fragebogen stellte Kommandant und Hausherr Michael Spranger fest, dass auch in der Theorie 85 bis 90 Prozent der Testfragen richtig beantwortet worden waren. Er lobte die Jugendwarte Stefan Kraus (Störnstein), Johannes Ludwig (Lanz), Gerhard Rupprecht, Thomas Kreuzer und Andreas Witt (alle Neustadt) für die gute Ausbildung.
Kreisbrandmeister Ulrich Kraus und Kres überreichten den freudestrahlenden Prüflingen ihre Abzeichen. Stufe I (Bronze) erhielten: Sandra Ehinger (Störnstein), Lukas Roll, Marina Takács und Alexander Bauer (Lanz) sowie David Wagner und Tobias Seidel (Neustadt); Stufe II (Silber) gab es für Sebastian Müller, Jakob Graf, Felix Kraus, Max Kraus, Christian Meiler, Katrin Höcht, Max Greiner, Tanja Scheck, Marius Schmid, Katrin Grundl und Florian Trottmann (Störnstein), Maximilian Scharnagl, Arno Strehl und Tanja Eichner (Lanz) sowie Maximilian Witt (Neustadt).
Den Leistungstest der Stufe III (Gold) legten die Neustädter Armin Weiß, Patrick Lang, Michael Grüner und Kevin Hammer ab. Und für die Stufe V erhielten Patrick Zeitler und Dominik Lang eine Urkunde. Lernziele waren unter anderem der richtige Umgang mit Armaturen, Schläuchen und Leinen sowie die Auswahl der Strahlrohe beim Zimmerbrand.

Schlauch ist nicht gleich Schlauch: Bei der Feuerwehr kann Wissen Leben retten

Welche Geräte braucht man um Wasser aus einem Unterflurhydranten entnehmen zu können? Mit welcher Leine wird eine Person über eine Leiter gerettet? Diese und andere Fragen mussten die jungen Floriansjünger aus Neudorf, Luhe und Oberwildenau beim diesjährigen Wissenstest richtig beantworten. Mehr als 60 Jugendliche aus den drei Feuerwehren des Marktes Luhe-Wildenau stellten sich am Freitag, den 21.11.2008 in Oberwildenau dieser Prüfung.
In diesem Jahr lautete das Motto "Schläuche und Leinen", denn der Umgang mit diesen Gerätschaften gehört zur Grundaufgabe für jeden Feuerwehrmann /-frau. Die Prüflinge mussten neben einem theoretischen Test auch einige praktische Übungen bewältigen. So standen, je nach abzulegender Stufe, auch der richtige Einsatz eines C-Strahlrohres samt Schläuchen, das Zuordnen von Geräten zur Wasserentnahme und die richtige Verwendung der verschiedenen Leinen auf dem Programm. Die Helfer um Jugendwart Martin Duschner hatten hierzu mehrere Stationen in der Fahrzeughalle aufgebaut, um einen schnellen Ablauf der Prüfung zu ermöglichen.
Groß war die Freude der 66 Teilnehmer, als Kreisbrandinspektor Josef Kres (Oberwildenau) und Kreisbrandmeister Martin List (Pirk) allen Jugendlichen das Bestehen der Prüfung bescheinigten. Je nach abgelegter Stufe erhielten die Jugendlichen eine Plakette in Bronze, Silber oder Gold. Wer zum vierten Mal an der Prüfung teilnahm konnte sich über eine Urkunde freuen. Auch Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer ließ es sich nicht nehmen um den Prüflingen zu gratulieren. Er zeigte sich vor allem Stolz über die hohe Anzahl der Feuerwehr-Nachwuchskräfte und dankte den Ausbildern für Ihre hervorragende Arbeit

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Wissen auf dem Höchststand
43 Nachwuchsfeuerwehrler legen in Etzenricht Wissenstest ab

Am Freitag legten 43 jugendliche von Feuerwehren, aus dem westlichen Neustädter Landkreis, ihre Prüfung im Wissenstest mit Erfolg ab. Getestet wurden Sie in Theorie und Praxis für Schläuche, Armaturen und Leinen. Es waren Prüflinge aus Mantel, Weiherhammer, Kaltenbrunn, Kohlberg, Hannesgrün und Etzenricht dabei. Sie wurden von den jeweiligen Jugendwarten Ihrer Feuerwehr begleitet. So waren aus Mantel 3 x Stufe 1, 2 x Stufe 3, aus Weiherhammer 4 x Stufe 1, aus Kaltenbrunn 5 x Stufe 3, 4 x Stufe 4, aus Kohlberg 4 x Stufe 1, 2 x Stufe 2, 4 x Stufe 4, aus Hannesgrün 1 x Stufe 3 und aus Etzenricht 4 x Stufe 1, 1 x Stufe 2, 2 x Stufe 3 zu testen.
Keisbrandmeister Wolfgang Schwarz beglückwünschte alle Teilnehmer, die mit Höchstpunkzahl die Prüfung bestandenen haben. Er bedankte sich besonders auch bei allen Ausbildern und Jugendwarten für Ihre Arbeit und Ihr Engagement. Zum Schluss überreichte Schwarz jedem seine errungene Anstecknadel oder Urkunde.


Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Grafenwöhr legen Wissenstest mit Bravour ab

Der richtige Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Feuerwehrleinen waren Themen des diesjährigen Wissenstest der Feuerwehrjugend. Insgesamt 30 Teilnehmer aus den vier Feuerwehren von Grafenwöhr legten vor den Schiedsrichtern um Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz sowie den Jugendwarten der Wehren den Wissenstest 2008  im Grafenwöhrer Gerätehaus ab. Abgerundet wurde der praktische Teil mit einem Fragebogen rund ums Feuerwehrwesen. Schon seit Wochen bereiteten sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern auf die Prüfung vor. Dementsprechend gut vielen auch die Ergebnisse aus.
Aus Grafenwöhr erreichten die Stufe 2 Vanessa Rebitz, Bettina Paetzel und Dominic Schopf. Stufe 3 absolvierten Kevin Daubenmerkl, Patrick Hösl und Stefan Pappenberger. Lisa Schopf, Falco Bauer und  Rene Kneißl bestanden die Stufe 4. Aus Hütten legten Nina Palecki und Selina Seuberth die Stufe 2 und Ramona Plößner die Stufe 3 ab. Aus Gössenreuth bestanden Christian Müller und Marco Speckner Stufe 2, Stefan Speckner, Daniel Böhm und Andreas Haimerl Stufe 3.
Mit 13 Jugendlichen stellte die Feuerwehr Gmünd die meisten Teilnehmer. Hier erreichten Daniel Wegmann und Sabrina Arnold die Stufe 1. Stufe 2 konnten Martin Ott, Felix Fischer und Paul Rubenbauer, Stufe 3 Patrick Schmidschneider, Tobias Brandl, Mario Wagner, Fabian Dobmann und Marvin Eismann ablegen. Jonas Neubauer, Florian Arnold und Theresa Schedl erreichten Stufe 4. 
Vor Ort informierten sich auch die Kommandanten der Wehren um die Leistungen ihrer Schützlinge.


Jugendliche aus Pleystein und Lohma meistern Wissenstest


Am Mittwoch, den 19.11.2008, lud KBM Gerhard GÖSL die Jugendlichen der Feuerwehren Lohma und Pleystein ins Pleysteiner Gerätehaus. Es stand der Wissenstest 2008 für insgesamt 14 Jugendliche der beiden Wehren an.
Die Jugendwarte, Matthias SIEGL (FF Lohma), Claudia BEUGLER und Reiner DELAKOWITZ (FF Pleystein), waren mit ihren Sprößlingen angetreten, um den diesjährigen Wissenstest zu meisteren.
Nach kurzem Unterricht durch KBM GÖSL ging es auch schon um die richtige Beantwortung der gestellten Fragen, die sich dieses Jahr hauptsächlich um den Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Leinen beschäfigten.
Den Wissenstest 2008 legten ab (FF Lohma):
Johannes ECKERT (Stufe IV), Daniel GISSIBL (III), Fabian FENEIS (III), Matthias VOIT (III), Maximilian PORTNER (II) und Johannes GRÖTSCH (II).
Bei der FF Pleystein waren angetreten:
Matthias GALLITZENDÖRFER (Stufe III), Sandro WEIß (III), Dominik DELAKOWITZ (II), Matthias WEIG (I), Florian ZEHENT (I), Daniel KABITSCHKE (I), Manuel SAX (I) und Benedikt ZEHENT (I).
Zum Abschluss verlieh KBM GÖSL die Abzeichen in Bronze, Silber und Gold bzw. verlieh
die Urkunde für die Stufe IV.


Jugendliche zeigen ihr Wissen

Im Bezirk NEW 3/2 legten 17 Jugendliche der Feuerwehren Edeldorf, Letzau und Roschau erfolgreich den Wissenstest 2008 ab. Dank der guten Ausbildung durch die Jugendwarte überzeugten die jungen Kameradinnen und Kameraden das Prüferteam um KBM Ulrich Kraus sowohl im praktischen als auch theoretischen Bereich. Drei Kameraden erreichten an diesem Tag die Endstufe IV und erhielten als Anerkennung die Urkunde des Landkreises.


Feuerwehrjugend aus der Gemeinde Tännesberg stellt sich Wissenstest

 30 junge Feuerwehrleute aus dem Gemeindebereich Tännesberg absolvierten am Don­nerstag einen Wissenstest im Feuer­wehrhaus in Großenschwand. Über das erste Abzei­chen freuten sich Florian Kraus, Agnes und Martin Wurzer (alle Kleinschwand) sowie Lukas Haus­knecht und Leon Hammer (beide Großenschwand). Silber be­kamen Peter Hammer und Anna Meindl (beide Großenschwand) sowie Andreas Kneidl (Tännesberg). Gold ging an Julia und Anna-Lena Braun, Alexander und Sophia Eb­net, Phillip Friedl, Stefan Lang, Michael Spickenreither (alle Tännes­berg), Matthias Uschold und Lisa Reil (beide Woppenrieth), Florian Schlosser (Großenschwand) sowie Manuel Bayerl, Ulrich Hafner, Daniel Hammerl, Christian Hartinger, Johannes Kick, Sebastian Meier und Michael Schultes (alle Kleinschwand). Für die vierte Teilnahme überreichte Kreisbrandmeister Hans Kleber Urkunden an Beate Hammer und Christine Haneder (beide Großenschwand) sowie Florian Grundler, Marion Lang und Tobias Spickenreither (alle Tännesberg).


Bericht zum 2. Jugendwartseminar
der Feuerwehrendes Landkreises Neustadt/WN und der Stadt Weiden

 70 Jugendwarte/Innen begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler im Schulungsraum der Feuerwache Weiden zu Fortbildung und Informationsaustausch. Ebenfalls anwesend waren: KBR Meier, Stadtbrandrat Richard Schieder, KBI Josef Kres, KBM Wolfgang Schwarz und Jürgen Haider, die Bezirksjugendwarte Heinrich Scharf und Peter Stahl und  das Kreisjugendfeuerwehr-Team. 1. Referent an diesem Samstagmorgen: Herr Karl, seit 1979 an der Staatl. Feuerwehrschule Regensburg, Ausbildungsleiter für Jugendwartlehrgänge, privat: Leiter einer Feuerwehr (Kommandant).

Thema: Versicherungsschutz
Mit typischen Presseartikeln im Bereich der Jugendfeuerwehr begann Karl seine Präsentation, von der jeder Jugendwart ein Manuskript erhielt. Anhand von Bildern wurden die so genannten „Berufsfeuerwehrtage“ beäugt. Jugendliche beim Verkehrsunfall, an vorderster Front! Fehlende Schutzausrüstung bei Anwärtern, Übungen mit Pressluftflaschen, oder bei Nacht!
Karl verwies auf das Jugendarbeitsschutzgesetz:

§ 22

Gefährliche Arbeiten

(1) Jugendliche dürfen nicht beschäftigt werden
1
. mit Arbeiten, die ihre physische und psychische Leistungsfähigkeit übersteigen
2.
mit Arbeiten, bei denen sie sittlichen Gefahren ausgesetzt sind
3.
mit Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind, von denen anzunehmen ist, das Jugendliche sie wegen mangelnden Sicherheitsbewusstseins oder mangelnder Erfahrung nicht erkennen oder nicht abwenden können.
4
. ……
(2) Absatz 1 Nr. 3 …. gilt nicht für die Beschäftigung Jugendlicher soweit
1
. dies zur Erreichung ihres Ausbildungsziels erforderlich ist,
2
. ihr Schutz durch die Aufsicht eines Fachkundigen gewährleistet ist….

Jugendliche und Einsatzfahrten, sein Rat:

 

Þ   bis 16 Jahre: Einsatzfahrten nur separat mit Jugendwart/Betreuer, erklären des Einsatzgeschehens,

       genügend Sicherheitsabstand!

Þ  bis 18 Jahre: Mitnahme zum Einsatzgeschehen, 1:1 (=1 Jugendlicher + 1 Erwachsener),

      nicht im Gefahrenbereich! Entscheidung des Einsatzleiters beachten!!

 

Sie müssen aber immer so eindeutig gekennzeichnet sein, dass die Altersgrenzen erkennbar sind.

 Jugendliche müssen, ihrem Alter entsprechend, die vorgeschriebene Schutzausrüstung tragen!

Þ  Bis 16 Jahre: Jugendschutzanzug mit orangem Helm

Þ  ab 16 Jahre:  Jugendschutzanzug mit Feuerwehrhelm, neongelb

 Auch die Richtwerte für das Heben und Tragen von Lasten wurden in Erinnerung gerufen. Aber, wie oft übt man vor einer Leistungsprüfung?  Ein schmaler Grat, auf dem da immer wieder spaziert wird!
Im Anschluss wurden noch Neuerungen im Jugendschutzgesetz angesprochen.

Die erste Kaffeepause kam allen Teilnehmern sehr entgegen!

 Thema: Unfallverhütung

Mit der Frage: „Was ist Feuerwehrdienst?“ leitete Karl zum nächsten Thema über. 

Feuerwehrdienst = Einsatz, Übung und Unterricht

(Verantwortlicher = der Kommandanten) 

Der Feuerwehrverein ist zuständig für Feste und Veranstaltungen, hierfür steht der Vorstand.  

Feuerwehrangehörige sind versichert: 

1. bei der gesetzlichen Unfallversicherung (Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband GUV)

2. bei einer privaten Unfallversicherung

    Versicherungskammer Bayern VKB

-          für Feuerwehrdienstunfälle

-          für Feuerwehrvereine 

Interessant auch, welche Personen gegen Unfall versichert sind: 

J  Alle Feuerwehrdienstleistende vom 12.-63. Lebensjahr

J  Alle Personen, die vom Einsatzleiter zu Dienstleistungen herangezogen wurden (Art.24 BayFwG)

J  Alle Personen, die der Feuerwehr beim Einsatz behilflich sind (z.B. auch Ehefrau, Freundin) 

Versichert sind alle Tätigkeiten, die die öffentliche Einrichtung Feuerwehr zu erfüllen hat:

-          Brandbekämpfung

-          THL

-          Sicherheitswachen

-          Amtshilfe

-          Ausbildung/Übung/Sport

-          Fahrten zum / vom Dienst

-          Freiwillige Aufgaben

Nicht versichert sind:

-          Vereinstätigkeiten

-          Wettkämpfe

-          anlagebedingte Leiden

-          Unfälle unter Alkoholeinwirkung

 Karl erläuterte auch die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

 Wie hat man sich grundsätzlich bei einem Unfall zu verhalten?

 

C  Arzt bzw. Facharzt aufsuchen; auf Feuerwehrunfall hinweisen!

C  Jeden Unfall dem Kommandanten anzeigen!

           Unterteilung in: 

à  kleine Verletzungen (Eintrag ins Verbandbuch)

à  Verletzungen (Unfallanzeige bei GUV über Gemeinde)

à  schweren Verletzungen (GUV fernmündlich informieren)

à  tödlichen Verletzungen (GUV fernmündlich informieren)

Alle Schadensersatzansprüche sind über den Kommandanten an die Gemeinde zu melden!

 Folgende Fragen wurden abschließend behandelt:

 Wer ersetzt den Feuerwehrangehörigen einen Schaden?

Wer ersetzt Fremdschäden?

Versicherungsschutz bei Veranstaltungen

Kreisjugendwart Bernd Hutzler bedankte sich bei Karl für die aufschlussreichen und praxisorientierten Vorträge und wünschte eine gute Heimreise nach Regensburg.

 Bezirksjugendwart Heinrich Scharf gab einen kurzen Programmüberblick zum Deutschenjugendfeuerwehrtag 2009 in Amberg.

 Diese Großveranstaltung findet alle 4 Jahre in einem der 16 Bundesländer statt. Es werden in den Tagen vom 03.-06.09.2009 bis zu 10.000 Besucher in Amberg erwartet.

 Bisheriges Programm:

Do. 03.09.09              Eröffnung am Rathaus in Amberg

Fr.  04.09.09               Training der Gruppen zum Bundesentscheid

                                   Sitzung des DJFA

                                   C-Teil, Kreativ-Teil zum Wettbewerb, ohne Bewertung

Sa. 05.09.09               Aktionsmeile in der Altstadt

                                    Delegiertenversammlung, ca. 500 Personen

                                   Openair Veranstaltung am Landesgartenschaugelände, Wasser-Musik-Lichttechnik

So. 06.09.09               Bundeswettbewerb im Stadion

                                   Siegerehrung

 Mit gut 400 Mitarbeitern/Helfer wird momentan kalkuliert. Einige Feuerwehren im Lkr. Neustadt/WN haben bereits ihre Hilfe zugesagt. Auch die KJFW-Führung wird Aufgaben übernehmen.

Interessierte Feuerwehrleute können sich jederzeit bei Bernd Hutzler, Peter Stahl oder Heinrich Scharf melden!

 Zur Aktionsmeile in der Altstadt: Geplant sind Info-Stände von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, THW, Bundeswehr, unterschiedliche Workshops, Musik, ..…wahrscheinlich auch die Löschis der FF Bechtsrieth!

 Weitere Infos unter: www.djf-tag2009.de

 Mit dem Wunsch, dass sich solche Großveranstaltungen positiv auf die Mitgliederzahl in den Jugendfeuerwehren auswirken schloss Heinrich Scharf seinen kurzen Programmüberblick.

 Der letzte Beitrag vor dem Mittagessen kam vom 1. Kdt. Matthias Wirth und Jugendwart Ralf Reinold von der FF Bechtsrieth.

Thema: Löschi´s FF Bechtsrieth

Die Gruppe setzt sich zusammen aus 15 Mädchen und Buben, im Alter zwischen 5-10 Jahren. Als Vorraussetzung zum Aufbau dieser Einheit musste erst die Feuerwehrsatzung geändert werden, damit die Kinder auch versichert sind. Ein Feuerwehrkamerad wurde extra zum Brandschutzerzieher ausgebildet, auch zwei Damen unterstützen die Ausbildung der Sprösslinge. Einverständniserklärungen wurden von den Eltern unterzeichnet. Viele Sponsoren, Firmen aus Bechtsrieth und Umgebung, unterstützen die Löschis finanziell. Für den Nachbau des LF 8/6 im Maßstab 1:3 wurden über 1.000 Arbeitsstunden investiert. Jedes Löschi-Mitglied besitzt eine kindgerechte „Schutzausrüstung“, und eine Mappe mit Lernmaterial. Hauptziel sei es, die Kinder spielerisch, mit Hilfe der Brandschutzerziehung, an besondere Themengruppen heranzuführen.

 
Es wurde ein Konzept erarbeitet, wie die Kinder geschult werden. Folgende Unterrichte wurden schon abgehalten:

J  Vorstellung der eignen Wehr: Ausrüstungsgegenstände malen

J  Erwerb eines „Feuerwehrführerscheins“ für das Mini-LF 8/6

J  Besuch der Feuerwache Weiden: Höhepunkt, eine Fahrt mit der Drehleiter

J  Besuch der Rettungsleitstelle: Alarmierung, Ausstattung eines Rettungswagen, Führung

J  Besuch der Atemschutzübungsanlage in Neustadt/WN

J  Bastelstunden: z. B. Feuerwehrautos aus Pappe bemalen und zusammenkleben

J  Jährlich, praktische Übung: Absetzen eines Notrufs, die 5 W-Fragen, Notrufnummer

J  Zum Jahresschluss: Ausflug mit der ganzen Löschi-Gruppe ins Mega-Play, Grafenwöhr

 Nach der theoretischen Vorstellung im Schulungsraum, warteten natürlich die Löschis, mit Martinshorn  und Mannschaft vor der Feuerwache. Den Seminarteilnehmern wurde ein kompletter Löschaufbau mit zwei D-Strahlrohren vorgeführt. Dabei wurde auch, von den Seminarteilnehmern, das „Mini-Löschfahrzeug“ unter die Lupe genommen. Bernd Hutzler dankte den Verantwortlichen für Ihren Besuch, den Löschis überreichte er eine Box mit Süßigkeiten. Vielleicht gibt´s ja ein Wiedersehen beim DJF-Tag in Amberg.
Zum Mittagessen wurden Schnitzel und Schweinebraten mit Kartoffelsalat angeboten. Viele nutzten die freie Zeit, um sich mit den anderen Kollegen zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen. Bevor um 13 Uhr der nächste Referent loslegte. 

Themen: Ascara Software für die Jugendwarte + Jahresberichte und Meldungen

Stellv. Landes-Jugendfeuerwehrwart Jürgen Zimmermann stellte den Teilnehmern das Verwaltungsprogramm Ascara vor. Von den 114 Jugendfeuerwehren im Landkreis arbeiten 5 mit diesem Programm. Probleme, die bisher bei der Handhabung auftragen, wurden gleich vor Ort besprochen.
Bei persönlichen Gesprächen mit Jugendwarten und Betreuern konnte man allerdings eine gewisse Abneigung feststellen. Der Arbeitsaufwand übers Jahr sei erheblich, nur um am Jahresende den Jahresbericht auszudrucken bzw. per Mail zu versenden. Lohnen würde sich dieses Programm bei Feuerwehren ab 20-30 Jugendlichen, so die grundsätzliche Meinung. Den Teilnehmern wurde noch die Möglichkeit gegeben, einen Jahresbericht handschriftlich auszufüllen. Zimmermann erklärte zum Schluss, dass es vor allem dem Kreisjugendwart und weiteren Instanzen, eine großer Zeitersparnis bringen würde.

Mit Dank für den Vortrag übergab Hutzler das Wort an KBM Markus Kindl von der FF Oberlind.

Thema: Aufbau der Feuerwehr und Verhalten im Einsatz

Folgende Thementeile umfasste sein Referat:  

Ø  Arten der Feuerwehr

Ø  Dienst- und Funktionszeichen bei der Feuerwehr

Ø  Maßnahmen bei Gefahr der Acetylenflaschen-Explosion

 Mit seinem zügigen Vortrag konnte die geplante Kaffeepause pünktlich, und für so manchen endlich, beginnen. Hutzler bedankte sich fürs Kommen und lud Kindl auf Kaffee und Kuchen ein.

 Wie schon im letzten Jahr, hatte POK Heinrich Rewitzer den letzten Part an diesem Seminartag.

Thema: Aufsichtspflicht - Ausflüge usw.

 Definition Jugendschutz:

 „Jugendschutz setzt sich für die Stärkung, den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.

Junge Menschen sollen auf ihrem Weg zur Eigenständigkeit gefördert werden - Jugendschutz will Eltern und Erziehenden bei dieser Aufgabe unterstützen. Kinder und Jugendliche sollen vor negativen Einflüssen geschützt werden.“
Erläuterung zu Begriffen im Jugendschutzgesetz:   

ü  Kinder: bis 14 Jahre

ü  Jugendliche: 14-18 Jahre

ü  Personensorgeberechtigte: Eltern

ü  Erziehungsbeauftragte: Jugendwarte

 Entstehen der Aufsichtspflicht

 Aufsichtspflicht über Minderjährige kann entstehen durch:

           Vertrag
(keine bestimmte Form vorgeschrieben, kann auch durch konkludentes Handeln geschlossen werden.)

 •           Gesetz (z.B. bei Lehrern)

In der Regel entsteht ein Vertrag zwischen den Eltern und der Jugendorganisation/ dem Verein; Die Organisation kann die Aufsichtspflicht an die Betreuer delegieren.

Umfang der Aufsichtspflicht

5 Pflichten des Jugendleiters/ Betreuers:

         Pflicht zur umfassenden Information

         Pflicht zur Vermeidung/ Beseitigung von Gefahrenquellen

         Pflicht zu Hinweisen und Warnungen im Umgang mit Gefahren

         Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung

         Pflicht zum Eingreifen in gefährlichen Situationen

 Informationspflicht

 •         Persönliche Umstände

        Behinderungen, Krankheiten, Allergien

        Schwimmer, Nichtschwimmer

        Sportliche Fähigkeiten, Belastbarkeit

 •         Besonderheiten der örtl. Umgebung

        Sicherheit von Gebäude, des Geländes

        Sicherheit von Spielgeräten, Werkzeugen

        Notrufmöglichkeiten/ Infrastruktur

 Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung

 Das Maß der Aufsichtsführung ist abhängig von:

         Alter der Aufsichtsbedürtigen

         Größe der Gruppe

         Örtliche Verhältnisse

         Anzahl, Beherrschbarkeit der Gefahrenquellen

         objektive Gefährlichkeit der Aktivität

         Anzahl der Mitbetreuer

 Pflicht zur tatsächlichen Aufsichtsführung

 3 Kontrollfragen

Jeder Jugendleiter sollte stets folgende Fragen mit JA beantworten können:

         Bin ich darüber informiert, wo sich die mir anvertrauten Kinder und Jugendlichen befinden und was sie tun?

         Habe ich ganz generell alle Vorkehrungen zum Schutze der mir Anvertrauten und Dritter getroffen?

         Habe ich auch in der jetzigen Situation alles Zumutbare getan, was vernünftigerweise unternommen werden muss, um Schäden zu verhindern?

 Zulässige und sinnvolle Sanktionen:

         Ermahnungen

         Wegnahme gefährlicher Gegenstände

         Ausschluss eines Teilnehmers/ Heimschicken

         Abbruch eins Spiels/ der Veranstaltung

         Information der Eltern

Nicht sinnvoll/ zulässig:

         Kollektive Strafen

         Gemeinschaftsdienste als Strafe

         Körperliche Züchtigung, Freiheitsentzug, Demütigungen

 Folgen einer Aufsichtpflichtverletzung

      Zivilrechtliche Folgen::

     Schadensersatzansprüche

     Schmerzensgeld

     Anspruch auf Haftungsfreistellung bei leichter Fahrlässigkeit

      Strafrechtliche Folgen

      Arbeitsrechtliche Folgen 

Mehr Infos unter: www.aufsichtspflicht.de

Mit vielen, interessanten Beispielen aus der Praxis wurden Problemsituationen aufgegriffen und „entschärft“. Die Seminarteilnehmer löcherten den POK mit konkreten Fallsituationen, und wurden mit anschaulichen Verhaltensweisen zufrieden gestellt.

Ein Thema, das den Jugendwarten sehr wichtig ist, denn die eingeplante Zeit wurde um einiges überzogen. Mit einem Informationsblatt beendete Heinrich Rewitzer sein Referat, mit dem Hinweis, das auch das Jugendamt immer Hilfe anbietet.

Kreisjugendwart Bernd Hutzler bedankte sich bei allen Teilnehmern, Peter Stahl von der Feuerwehr Weiden, den Referenten, sowie seinem Kreisjugendfeuerwehr-Team für die gute Organisation.

Ein weiteres Jugendwartseminar wird auch für nächstes Jahr geplant.  Hutzler wünschte einen guten Nachhauseweg und beschloss um 17:00 Uhr das 2. Jugendwartseminar der KJFW Neustadt/WN.

 Im Namen des Kreisjugendfeuerwehrausschusses Neustadt/WN

 Anita Greger

Schriftführerin der Kreisjugendfeuerwehr NEW


Keine Wissenslücken mehr

29 junge Feuerwehrleute beantworten in Moosbach Fragenkatalog ohne Probleme


Bild: Garreiss

Der Umgang mit Schläuchen, Armaturen und Leinen gehört zu den Grundfertigkeiten eines Feuerwehrdienstleistenden im Brandeinsatz. Auch der Wissenstest 2008 für junge Feuerwehrleute hatte dieses Thema zum Inhalt. 29 Teilnehmer stellten sich im Feuerwehrgerätehaus Moosbach in der Aktionswoche einem 20teiligen Fragenkatalog. "Wie werden B-Schläuche gekuppelt?", "Wo kommt ein D-Strahlrohr zum Einsatz?" und vieles mehr war gefragt. Zuvor waren sie von Ausbilder und Kommandant Peter Hartinger theoretisch und für den praktischen Teil von Kommandant Hans Neuber und der Feuerwehrmännern Wolfgang Stahl, Christian Ach und Andreas Bauer geschult worden. Kreisbrandmeister Hans Kleber leitete die Prüfungskommission. Alle Teilnehmer bestanden den Wissenstest. Hans Kleber und Peter Hartinger überreichten die Abzeichen. Stufe 1: Konstantin Forster, Christoph Weiß, Jonas Weiß (FF Etzgersrieth); Sarah Schöbel, Corinna Voit (FF Heumaden); Johann Eger, Jan Fendler, Daniel Irlbacher (FF Saubersrieth); Thomas Frischholz, Kerstin Hofmeister, Matthias Hofmeister, Franziska Reitinger, Jakob Rom, David Sittauer (FF Tröbes). Stufe 2: Kilian Völkl (FF Burgtreswitz); Andreas Feneis, Michael Kick, Florian Portner (FF Heumaden); Sebastian Meindl (FF Moosbach). Stufe 3: Johannes Hartinger (FF Burgtreswitz); Johannes Prem (FF Rückersrieth); Katharina Bauer, Andreas Hofmeister (FF Tröbes). Stufe 4: Nicole Koller (FF Burgtreswitz); Florian Jung, Marco Rappl (FF Moosbach); Stefan Hammerl (FF Rückersrieth); Theodor Bauer, Stefan Rom (FF Tröbes). Kleber wünschte den Buben und Mädchen viel Freude am Feuerwehrdienst und empfahl ihnen ab dem 16. Lebensjahr mit den Leistungsabzeichen zu beginnen. Bürgermeister Hermann Ach gratulierte zur bestandenen Prüfung. "Die Verantwortlichen können stolz auf euch sein", freute er sich. Er dankte den Ausbildern für ihrer hervorragende Arbeit.


Truppmannausbildung Teil 1 erfolgreich abgeschlossen

Der erste Schritt zum Feuerwehrmann ist getan. In 42 Stunden Unterrichtsstunden lernte der Nachwuchs aus Windischeschenbach mit seinen Ortswehren Neuhaus, Bernstein und Dietersdorf, aus Altenstadt a.d.Waldnaab und Floß die Grundlagen für den Feuerwehrdienst in Theorie und Praxis.
Im Rahmen der "Truppmannausbildung Teil 1" wurden die 22 Floriansjünger intensiv über ihre Rechte und Pflichten, die Unfallverhütungsvorschriften und der persönlichen Schutzausrüstung aufgeklärt. Sie erhielten Einweisungen in die verschiedenen Arten von Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften, der Brandbekämpfung, der Technische Hilfeleistung und der Ersten Hilfe.
Fast drei Monate lang wurde sich in den verschieden Feuerwehrhäusern getroffen, um miteinander zu lernen und zu üben. In der abschließenden Prüfung konnten die Teilnehmer den vier Prüfern Kreisbrandmeister Martin List, Kreisbrandmeister Ulrich Kraus, dem Flosser Kommandant Hubert Witzl und dem stellvertretenden Kommandant der Feuerwehr Parkstein Hans Wittmann ihr Können unter Beweis stellen. Sebastian Rauch, Markus Schneider und Andre Radant FF Altenstadt, Tobias Kelt, Jan Schuller und Andreas Schell FF Floß, Matthias Roth, Andreas Kühner und Johannes Bäumler FF Dietersdorf, Michael Mark, Thomas Vollath, Wolfgang Hösl und Tobias Hösl FF Bernstein, Michael Giehl, Andreas Käß, Thomas Windschiegl und Thomas Neugirg FF Neuhaus sowie Philip Cramer, Rainer Droglauer, Sarah Friedrich Matthias Höning und Michael Schade FF Windischeschenbach zeigten, dass sie topfit sind für den Feuerwehreinsatz.
Kreisbrandmeister Ulrich Kraus freute sich, allen zur Bestanden Prüfung gratulieren zu dürfen. Er wies darauf hin, das ohne diesen Lehrgang keine weiterführende Ausbildungen möglich sind. "Es ist der Anfang einer langen Ausbildung in euerer Feuerwehrkarriere. Das erste Klassenziel sei erreicht und das ABC sitzt!" so Kraus weiter.
Der Windischeschenbacher Feuerwehrreferent Markus Weidner lobte seitens der Stadt die Feuerwehrleute, die so zahlreich bei der Stange geblieben sind. Die Zukunft wird aus den Lehrgängen "Truppmann Teil 2" und "Truppführer" bestehen, so Weidner weiter. Sehr schön fand er auch, das dieser Lehrgang erstmalig über die Ortsgrenzen hinaus gegangen ist. "So lernt man sich untereinander kennen und kann im Ernstfall besser zusammen arbeiten".


Anwärter stehen nicht auf dem Schlauch

Nachwuchs aus vier Feuerwehren überzeugt bei Leistungsspange mit Wissen und Können

Anwärter aus vier verschiedenen Feuerwehren nahmen jetzt mit Stolz die Bayerische Jugendleistungsspange in Empfang. Das Abzeichen stellt die Grundlage für die fortführende Ausbildung dar und verlangte von den Jugendlichen ein umfangreiches Wissen aus den Bereichen Gerätekunde, Unfallverhütungsvorschriften sowie der Dienstvorschrift die "Gruppe im Löscheinsatz".
In zahlreichen Übungen hatten sich die Teilnehmer seit Wochen auf die Abnahme vorbereitet. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichterriege mit Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz, Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler sowie dem ehemaligen Kreisbrandmeister Gerd Przetak mussten die Jugendlichen aus Kaltenbrunn, Etzenricht, Mantel und Gmünd zahlreiche praktische Einzel- und Truppübungen absolvieren. Ein schriftlicher Test rundete die Prüfung ab. Rund um das Gmünder "Haus der Vereine" wurden die einzelnen Stationen aufgebaut. Neben dem richtigen Anlegen eines Rettungsknotens waren unter anderem auch Saugschlauchkuppeln sowie das Verlegen einer 90 Meter langen C-Schlauch-Leitung Prüfungsaufgaben. Mustergültig meisterten die Nachwuchskräfte alle gestellten Aufgaben. Auch überzeugten die Floriansjünger mit ihrem theoretischen Wissen. Zufrieden zeigte sich Kreisbrandinspektor Tafelmeyer, der zugleich das Engagement der Jungen und Mädchen würdigte. Lob zollte er auch den Ausbildern. Ein Mittagessen schloss die Ausbildung.


Jugendliche aus zehn Feuerwehren glänzen beim Wissenstest mit hervorragenden Leistungen

Die Feuerwehren aus dem Kreisbrandmeisterbezirk West Bereich II können sich auf ihren Nachwuchs verlassen. Beim Wissenstest, an dem 58 Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren teilnahmen, zeigten sämtliche Aktive hervorragende Leistungen. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Jürgen Haider sowie der Jugendwarte musste je nach Altersgruppe ein Bogen mit zehn bis 20 Fragen aus dem Bereich Gerätekunde beantwortet werden. Bei der anschließenden Praxis galt es, im Trupp eine C-Leitung vom Verteiler aus aufzubauen sowie wieder zurückzunehmen und zu entwässern. Je nach Altersklasse waren noch Zusatzaufgaben zu erledigen. So mussten Gerätschaften nach Wasserentnahmestelle oder Schlauchhalter sowie Feuerwehrund Mehrzweckleine je nach Einsatzsituation zugeordnet werden. Die Jugendlichen von den Wehren Zessau-Weihersberg, Pressath, Filchendorf, Riggau, Schwarzenbach, Dießfurt, Friedersreuth, Burkhardsreuth, Feilersdorf und Neustadt am Kulm erhielten schließlich von Kreisbrandmeister Haider Urkunden und Abzeichen in Bronze, Silber und Gold. Er dankte der Feuerwehr Zessau-Weihersberg für die


Für die Wehr Feuer und Flamme

Nachwuchs in Großenschwand absolviert Prüfung

 
Mitglieder der Jugendfeuerwehr Großenschwand kennen das kleine Abc der Feuerwehr. Mit Jugendwart Andreas Schönberger bereiteten sie sich auf die Jugendflamme und Jugendspange vor

Das kleine Abc der Feuerwehr kennen Beate und Peter Hammer, Christine Haneder, Lukas Hausknecht, Anna Meindl, Florian Schlosser, Katja und Stephanie Schönberger von der Jugendfeuerwehr Großenschwand. Mit Jugendwart Andreas Schönberger bereiteten sie sich auf die Jugendflamme und Jugendspange vor. Letztere besaßen Katja und Stephanie Schönberger bereits.
„Tragt das Abzeichen mit Stolz“, gratulierte ihnen bei der Überreichung im Feuerwehrhaus Kreisbrandmeister Hans Kleber, der mit Christian Demleitner als Schiedsrichter fungierte und ihnen eine tadellose Prüfung bestätigte. „Euer Einsatz für die Feuerwehr verdient höchste Anerkennung“, lobte Bürgermeister Max Völkl die Jugendlichen, die dafür ihre Freizeit geopfert hätten.
Gefreut hatte sich auch Vorsitzender Josef Haneder, stellvertretender Kommandant Karl Kraus bei seiner Begrüßung, ganz besonders aber Jugendwart Andreas Schönberger, der allen für den engagierten Einsatz dankte. Ein Essen im Feuerwehrhaus schloss sich an.

 


24-h- Feuerwehrtag für die Jugend der Wehren Püchersreuth und Lanz

Am 13./14.09.08 führten die Feuerwehren Püchersreuth und Lanz erstmals einen gemeinsamen 24h-Feuerwehrtag für die Feuerwehrjugend durch. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Nachbarwehren bereits bei der Feuerwehrjugend zu fördern. Zudem standen einige Ausbildungsthemen (Gerätekunde, Überdruckbelüftung, Erste Hilfe, Funk, Objektkunde usw.) auf dem Plan. Zusätzlich mussten die Teilnehmer zu insgesamt sechs unterschiedlichen Einsätzen ausrücken. Im Gegensatz zu "normalen" Einsatzübungen hatte man hier die Möglichkeit, den jungen Feuerwehrdienstleistenden
in Ruhe die Situation und die Vorgänge zu erklären. Als Stützpunkt diente das Feuerwehrgerätehaus in Püchersreuth. Hier wurden auch Essen und Getränke gemeinsam bereitet sowie die Nacht verbracht. Im Vordergrund stand hierbei nicht die Schnelligkeit sonder die Ausbildung.

Mehr dazu finden Sie hier


Berufsfeuerwehrwochenende in Etzenricht

Einmal erleben wie es bei der Berufsfeuerwehr sein könnte, durften die Teilnehmer am Ausbildungswochenende der Etzenrichter Jungfeuerwehr.  Stellvertretender Kommandant und Jugendleiter Michael Roith hatte sich für, die Jungs wieder jede Menge Aktion einfallen lassen damit in den drei Tagen  und zwei Nächten, in denen sich alle auch zum Schlafen im Feuerwehrhaus einquartiert hatten, keine Langeweile aufkommt. Ziel des Ausbildungswochenendes war auf jeden Fall die Intensivierung der Ausbildung, die Vermittlung der Einsatzabläufe, die Förderung der Kameradschaft und jede Menge Spaß. Die erste Übung lag im richtigen Umgang mit Leitern weshalb die Steckleiter am ehemaligen Asylantenheim angelegt wurde um dort den Fall einer über das Fenster zu rettenden Person nachzustellen. Schnupperkurse die Einblicke in die Arbeit eines Maschinisten und Atemschutzträgers gaben, ermöglichten es den Jugendlichen die Abläufe nicht nur kennenzulernen sondern auch selber auszuprobieren. Erstaunt waren die Teilnehmer bei den Nachteinsätzen, bei denen deutlich wurde wie gut die Wirkungsweise und die Sichtbarkeit der Einsatzkleidung bei Nacht ist. Eine Übung zum Thema "Lange Schlauchstrecke" am Tiefen Graben und Funkübungen gehörten zu den vielen vermeintlichen Einsätzen genauso wie eine Übung "Pumpenhaus brennt". Zusätzlich hatten die Verantwortlichen auch zwei Nachteinsätze eingeplant zu denen schon im Vorfeld Meldungen an die Feuerwache Weiden weitergegeben werden mussten um sicher zu stellen, dass nicht durch Passanten tatsächliche Notfälle gemeldet würden. So musste einmal eine angeblich vermisste Person an einem Badesee gefunden und einmal ein Böschungsbrand abgelöscht werden. Einfach war es weder für die Jugendlichen, die in beiden Nächten durch die Sirene (auf Band aufgenommen und nur im Gerätehaus hörbar) jäh aus ihrem Schlaf gerissen wurden, noch für die Helfer um Michael Roith denn der fehlende Schlaf war allen Teilnehmern gut anzusehen. Damit alle auch über das gesamte Wochenende gut verpflegt werden, kümmerte sich Roith um Sponsoren die er mit der Metzgerei Braun, dem Rock Musikclub Salute und der Gemeinde fand so dass für Speisen und Getränke gut gesorgt war. Nach dem anstrengenden aber realitätsnahen und turbulenten Tagen und Nächten ließ es sich Kommandant Franz Smola nicht nehmen, die Abschlussübung am Pumpenhaus zu koordinieren. Bürgermeister Martin Wallinger beobachtete mit Stolz die engagierten Feuerwehrleute bei der Übung und stellte fest, dass sich die Bevölkerung auf die immer bestens ausgebildete und auf jeden Ernstfall vorbereitete Feuerwehr verlassen kann.

 Der Einstieg in das ehemalige Asylantenheim mit Hilfe der Steckleiter war für die Jungfeuerwehr, die ein dreitägiges Ausbildungswochenende absolvierte, überhaupt kein Problem.

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"Das Pumpenhaus brennt"; dies war die Meldung für die jungen Feuerwehrmänner die den Einsatz, auch wenn er nur fiktiv war, äußerst gewissenhaft und aufmerksam ausführten, obwohl sie bereits zwei harte Tage und Nächte, gespickt mit verschiedenen Notfällen, hinter sich hatten.


Die Jüngsten glänzen mit besten Ergebnissen

Sieben Nachwuchs-Feuerwehrleute aus Speinshart bestehen Prüfung für Jugendleistungsspange
Speinshart. Beeindruckt zeigte sich das Schiedsrichtergespann, Kreisbrandinspektor Georg Tafelmeyer, Kreisbrandmeister Daniel Beaudet und der Sassenreuther Kommandant Peter Speckner, von den Leistungen der jüngsten Rothelme der Speinsharter und Tremmersdorfer Wehr bei ihrer ersten Prüfung am Feuerwehrhaus in Speinshart. So war es auch nicht verwunderlich dass alle sieben Jugendlichen den Test mit Bravour bestanden und die Jugendleistungsspange aus den Händen des Kreisbrandinspektors und des Kreisbrandmeisters in Empfang nehmen durften. Nach den Worten von Georg Tafelmeyer war es in seiner jahrzehntelangen Feuerwehrlaufbahn eine der besten Gruppen. Kommandant Andreas Morgner und Bürgermeister Albert Nickl zählten zu den ersten Gratulanten und wünschten der jungen Truppe auch weiterhin viel Begeisterung im Dienste der beiden Wehren. Dickes Lob zollten sie den beiden Jugendwarten Tobias Zwicker und Michael Thaller sowie ihren weiteren Helfern für die exzellente Vorbereitung.

Die jungen Prüflinge mit Schutzanzug und Helm (von links nach rechts):
Kevin Schmid, Marcel Müller, Johannes Meyer, Stefanie Walberer, Korbinian
Gmelch, Jakob Krockauer und Raphael Dötsch. Mit im Bild die Schiedsrichter,
die Jugendwarte, der Speinsharter Kommandant Andreas Morgner und
Bürgermeister Albert Nickl (rechts).


6. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Pressath - Kiesi-Beach

Tage, Wochen, ja Monate vorher wurde besichtigt, geplant, eingeteilt, besprochen und gebucht,

das anstehende, 6. Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Neustadt/WN.

 

Unzählige Telefonate wurden geführt, Anträge ausgefüllt,  Lebensmittel bestellt, ein Duschcontainer organisiert, nach Live-Musik Ausschau gehalten, die Stromversorgung sichergestellt,

den Essensplan besprochen,….

 

und dann war sie da,              die 33. Kalenderwoche im Jahr 2008!!

 Mittwoch, 13.August 2008  (sonnig, warm)

 Die Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehrführung trafen sich um 14 Uhr mit Kameraden der FF Pressath und Kreisjugendfeuerwehrkoch Hubert Witt zum Aufbau des Verpflegungszeltes, der Feldküche, des Kühlwagens, sowie zweier Holzbuden für die Essenszubereitung und ein Vorratslager, sowie Instandsetzung von Geschirrmobil und Kombi-Dämpfer.
Im Laufe des späteren Nachmittags kamen die ersten Feuerwehren, um ihre Zelte aufzubauen.
Folgende Feuerwehren nahmen teil:
Friedersreuth, Etzenricht, Floß, Flossenbürg, Gmünd, Gößenreuth, Grafenwöhr, Mantel, Grafenwörth (Österreich), Kaltenbrunn, Michldorf, Pressath, Waldthurn, Windischeschenbach, Weiden, Rothenstadt und Neunkirchen.
Ein Probekochen mit dem Kombi-Dämpfer brachte am Abend noch kleinere Problemchen ans Tageslicht, die umgehend behoben wurde, tags darauf sollte ja alles problemlos laufen.
So gab es für uns um 21 Uhr Schweinshax´n mit Kartoffelsalat.
Die Zeltwache für die Nacht übernahmen die Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehrführung.


Donnerstag, 14. August 2008 (sonnig, warm)

Ohne besondere Vorkommnisse startete der offizielle Anreisetag für die Jugendlichen und ihre Betreuer. Für die Feldküche wurde Feuerholz gebracht, ebenfalls für das Lagerfeuer. Zum Mittagessen servierte uns der Koch Hähnchenschenkel mit Pommes frites, wow, was so ein Kombi-Dämpfer - Verzeihung - so ein Koch alles kann!
An der Geschirrspülmaschine mussten noch Anschlüsse verändert werden, ansonsten lief alles glatt.
Eine Feuerwehr nach der anderen meldete ihr Eintreffen im Büro an, und erhielt vom KJGSP Markus Kummer die Lagerausweise für die Teilnehmer. Langsam kam Leben ins Zeltlager! Die ersten Fußbälle rollten über das Gras und auch die beiden Volleyballfelder waren schnell belegt.
Kopfzerbrechen bereitete um 17:00 Uhr eine Unwetterwarnung, die auf kräftigen Dauerregen hinwies. Darüber wurden auch die Betreuer in der Besprechung um 18:30 Uhr informiert. Nach einer kurzen Ansprache von Koch Hubert Witt, der für 240 Essensportionen verantwortlich war,  wurden Gyros, Reis und Zaziki aufgetischt. Es hat gemundet, denn übrig blieb kein Stückchen Fleisch. Die Helfer bei der Essensausgabe und beim Spühldienst leisteten vorbildliche Arbeit! Nach dem Abendessen wurde das Lagerfeuer entzündet, die Jugendlichen brachten Bänke und Tische, und machten es sich rundherum gemütlich. Eine Gitarre erklang und es wurde sogar gesungen. Mir gefiel das Lied:
„Ich fand sie irgendwo, allein in Mexiko, (am Weiberklo J ) Anita“, ist ja klar!
Für den Gaudiwettkampf am Freitag und Samstag meldeten sich 32 gemischte Gruppen an!
Noch am späten Abend wurde „die Küche“ wetter- und wasserfest eingepackt, was sich am frühen Freitagmorgen als dringend erforderlich erwies.

Freitag, 15.August 2008 (kühl, verregnet)

 Pünktlich um 3:00 Uhr begann es zu regnen, erst langsam, dann wie aus Eimern. Ein Teil der Verpflegungszeltplane wurde regelmäßig vom Wasser befreit. Das Lagerfeuer hielt den Wassermassen nicht stand, und ging in den frühen Morgenstunden aus. Zum Frühstück um 8:00 Uhr gab es: Tee, heiße Milch, Kaffee, Semmeln, Marmelade, Käse, Nougatcreme, Streichkäse, Müsli,…und das ganze Ausmaß der letzten Nacht wurde sichtbar. Ein paar Zelte drohten „abzusaufen“ und Wasser tropfte durch ein Dach ins Innere. Was half´s, Sandsäcke und Planen wurden geholt und „verlegt“, wir sind doch Feuerwehrler, oder? Viele nasse Schuhe und Füße waren zu beklagen. Einige Betreuer fuhren kurz nach Hause, um trockene Sachen für die Jugendlichen zu holen. Andere Feuerwehren nahmen Jugendliche in ihr Mannschaftszelt auf. „Das nenn´ ich Kameradschaft!“

Herzlichen Dank, den Betreuern und Jugendlichen für diese tolle Geste!

Fürs Verpflegungszelt besorgte KJFW Bernd Hutzler zwei Heißluftgebläse, was die Jugendlichen gerne annahmen. Zum inneren Aufwärmen kochte Witt kurzerhand noch einen Topf Reissuppe. Und in der relativ trockenen Küche wurden  240 Schnitzel gewürzt, bemehlt, gebraten und für den Kombi-Dämpfer vorbereitet. Dazu gab´s Paprikasoße und Spätzle, zumindest für ¾ der hungrigen Jugendlichen. Plötzlich war der Starkstrom weg, und die halbfertigen Schnitzel lagen im Ofen. Was tun? Fehlersuche natürlich! Nach einer guten halben Stunde lief´s wieder, Überlastung des Stromnetzes wurde diagnostiziert. Kreisjugendfeuerwehrkoch Witt legte kurzerhand die Schnitzel auf den Gasgrill und so wurden alle satt.
Gaudiwettkampf bei Regen!? Na klar geht das! Flexibel muss man bei so einem Wetter schon sein. 32 Gruppen wollten sich schließlich Pokale und Urkunden „verdienen“. Kurzerhand wurden zwei Stationen im Verpflegungszelt aufgebaut: das „Wörter-Such-Rätsel“ und der „Turmbau“, die „Montagsmaler“ zogen ins Unterkunftszelt von Koch Huber Witt. Danke nochmals! Warm eingepackt kam, ab 14 Uhr, Gruppe um Gruppe und holte sich Punkte und gute Zeiten. Auch der Regen machte eine größere Pause. Zum Abendessen um 18:00 Uhr gab es Fleischküchln, Blaukraut, Kartoffeln und Schokopudding. Auch hier wurde bei Essensausgabe und Spühldienst gute Arbeit geleistet.
Die Nachtwanderung zur späteren Stunde wurde abgesagt, stattdessen schnell ein Kinoabend im Verpflegungszelt organisiert. Ein „Uri Geller - Löffel“ (verbogener Teelöffel) wurde gefunden, was bei den Organisatoren auf Unverständnis stieß, schließlich müssen fehlende Besteckteile ersetzt, bzw. bezahlt werden. Bei einer abendlichen Besprechung wurde dies den Betreuern mitgeteilt, sie sollten künftig darauf achten.
Das Lagerfeuer wurde wieder entzündet, erst brannte es spärlich, dann wieder in seiner vollen Größe. Ein kurzer Regenschauer am Abend beendete die Regenperiode für den Rest des Zeltlagers. Ein Stoßgebet um schönes Wetter am Samstag wurde zum Himmel geschickt, und auch tatsächlich erhört!

Samstag, 16.August 2008 (warm, sonnig, Abends teils bewölk)

Die Sonne ließ sich schon am Morgen blicken, und auch die Temperaturen kletterten wieder höher. Ab 8:00 Uhr hieß es frühstücken: Tee, heiße Milch, Kaffee, Semmeln, Marmelade, Käse, Wurst, Nougatcreme, Streichkäse und Cerealien (Müsli).
Die Wettbewerbszeiten für den Gaudiwettkampf wurden ein bisschen verschoben, so starteten die Ersten um 10:45 Uhr zum: „Schwämme werfen“, „Von Insel zu Insel“ und zum „Tennisbälle spritzen“. Nach dem Mittagessen: Gulasch, Nudeln und Joghurt, ging’s dann bis um 17:00 Uhr um Punkte und gute Zeiten. Das „Schwämme werfen“ brachte einen besonderen Spaßfaktor, wie man am allgemeinen Lachen feststellen konnte.
Zwei verletzte Jugendliche mussten leider mit Platzwunde und Gehirnerschütterung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Die Fußbälle rollten wieder und auch Volleyball war angesagt. Die Stimmung unter allen Teilnehmern hatte sich deutlich gebessert. Zum Abendessen um 18:00 Uhr trafen dann auch die Feuerwehrführungskräfte ein, sowie der Bürgermeister. Nach den Ansprachen von Bürgermeister und Kreisbrandrat wurden die Pokale und Urkunden überreicht. Plätze 1 und 2 gingen an die Gruppen Kaltenbrunn I und II, den 3. Platz belegte die Gruppe Floß I. Für seinen unentgeltlichen Einsatz bekam Kreisjugendfeuerwehrkoch Hubert Witt eine bestickte Kochjacke von KJFW Bernd Hutzler überreicht, die er umgehend anzog. Für sein Bemühen klatschte das ganze Zelt. Wurstsalat und Schweizer Wurstsalat stand anschließend auf der Speisekarte. Im Anschluss konnten sich auch die eingetroffenen Eltern und Freunde unserer Jugendlichen an „Florians Holzofen“ ´ne frische Pizza erwerben.
Ab 20:00 Uhr hatten die Verantwortlichen 3 Nachwuchsbands engagiert, die lautstark ihr „Können“ darboten. Richtig Stimmung brachte ab 23:00 Uhr Dee Jay HiYo ins Verpflegungszelt. Mit Hits von gestern und heute brachte er die Jugendlichen zum Tanzen und das Zelt zum Beben. Bis 2:00 Uhr am frühen Morgen hörte man die Musik, wegen des wolkenlosen Himmels, bis weit nach Pressath hinein. Und, es wurde kalt, unter 10 °C mussten die Schlafsäcke aushalten. Einige blieben gleich am Lagerfeuer sitzen (ich auch), und wir konnten noch der Mondfinsternis bei wohnen.

Sonntag, 17.August 2008 (sonnig, warm)

Der Sonntagmorgen begann mit einem ekligen Erlebnis, die Toiletten waren in einem erschreckenden Zustand! So wurde um 9:00 Uhr die letzte Betreuerbesprechung einberufen. Nach dem 10 Uhr Gottesdienst und  dem Mittagessen wurden je 8 Feuerwehren zum Putzen der Toilettenanlage und des Duschcontainers eingeteilt, die anderen acht säuberten den gesamten Platz von Papierfetzten und Kronkorken, und waren dem Zeltabbau zugeteilt. Zum gewohnten Frühstücksbuffet gab´s heute zusätzlich Rühreier mit Schinken, lecker!

Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Bock, der die Messe auf dem freien Platz vor dem Verpflegungszelt hielt.
Ein sehr schönes Bild boten die „Messdiener“ in ihren Uniformen, dabei auch 2 unserer österreichischen Freunde. Der Spielmannszug Pressath umrahmte die Feier musikalisch. Großes Lob an alle Mitwirkende!

Wohl wegen der starken Sonneneinstrahlung wurde ein Mädchen ohnmächtig, unser Rettungssanitäter  Felix Müller war sofort zur Stelle, und versorgte sie bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Bis zum Mittagessen wurden bereits die ersten Zelte abgebaut und verstaut. Im Hintergrund wurden über 300 Kartoffelknödel gedreht und Schweinebraten gemacht, Vanillepudding gab’s zum kulinarischen Abschluss. Die eingeteilten Feuerwehren halfen alle beim Abbau der Tische und Bänke, des großen Verspflegungszeltes, Geschirrmobils und der Holzbuden.

Um 14:00 Uhr war die „große Arbeit“ erledigt. Aktive der FF Pressath halfen anschließend beim Verstauen der Budenteile. Mitglieder der KJFW-Führung  stellten den ursprünglichen Skaterpark wieder her.

Worte des Danke richte ich an alle:


    >  die dieses Zeltlager „auf die Beine“ gestellt haben
 
    >  die uns tatkräftig unterstütz haben (Essensausgabe, Spühldienst, Getränkeausgabe, Nachtwachen)

    >  die uns bei der Verpflegung geholfen haben (Hubert, Fritz, Florian, Wolfgang, Max,…)

    >  die mich beim „Gaudiwettkampf“ unterstützt haben (besonders den Schiedsrichtern)

    >  die Bilder „geschossen“ haben, und uns diese zur Verfügung stellen (an Markus Kummer)

   >  und bei Euch allen, die Ihr dabei wart!

 So hoffe ich auf ein Wiedersehen, irgendwann, irgendwo, aber spätestens im August 2010!!

Im Namen des Kreisjugendfeuerwehrausschusses Neustadt/WN
Anita Greger
Schriftführerin der Kreisjugendfeuerwehr NEW

        

Pressebericht "Der Neue Tag"

Vier Tage voller Abenteuer

Feuerwehrnachwuchs des Landkreises zeltet am "Kiesi Beach"

Pressath. (is) Das anfänglich nicht gerade ideale Wetter hatte nur wenig Einfluss auf die gute Laune der Teilnehmer beim sechsten Zeltlager der Jugendfeuerwehr des Landkreises Neustadt/WN.

Am "Kiesi Beach" konnte Kreisjugendwart Bernd Hutzler aus Grafenwöhr nahezu 250 Nachwuchskräfte der Wehren aus dem gesamten Landkreis und der Stadt Weiden begrüßen. Besonders freute er sich über den Besuch einer Abordnung der Jugendfeuerwehr aus Grafenwöhrt in Niederösterreich. Angeführt von Jugendführer Hubert Auböck fühlten sich die Gäste aus der Grafenwöhrer Partnergemeinde sichtlich wohl in der Oberpfalz.

Die Aufbauarbeiten für das große Zeltdorf auf dem weitläufigen Gelände des Freizeit- und Erholungsanlage hatten bereits am Mittwochabend begonnen. Innerhalb kurzer Zeit standen Schlaf- und Verpflegungszelte. Nach ihrem Eintreffen und einem Abendessen hatten die Teilnehmer am Donnerstag die Möglichkeit, das Gelände zu erkunden.

Programm verregnet

Wegen Regens musste allerdings das gesamte Freitagsprogramm in das Verpflegungszelt verlegt werden. Dort ging dann auch der erste Teil des "Gaudiwettkampfs" über die Bühne. Die 32 Teams zu je vier Personen mussten verschiedene Aufgaben bewältigen. Der erste Teil endete mit einem "Turmbau". Die Nachtwanderung in der Haidenaabtalaue musste abgesagt werden.

Am Samstag besserte sich das Wetter. Zunächst wurde der "Gaudiwettkampf" mit einem "Schwämmewerfen" fortgeführt. Letzte Aufgabe war es, in der Freizeitanlage "von Insel zu Insel" zu kommen, um die begehrten Wertungspunkte zu erlangen. Die Teilnehmer hatten sichtlich Spaß an dem Wettbewerb, der von Anita Greger ausgearbeitet und geleitet wurde. Die Bernsteinerin wertete anschließend auch die Punkteliste aus. Die Siegerehrung ging am Samstagabend im Beisein zahlreicher Ehrengäste über die Bühne.

Kaltenbrunn gewinnt
Hutzler dankte dem Orga-Team für die Zusammenarbeit und den Sponsoren. Sieger wurde die Mannschaft Kaltenbrunn II, gefolgt von Kaltenbrunn I und dem Team Floß I. Weitere Pokale erhielten Grafenwöhr/Grafenwörth I, Etzenricht I, Weiden VI, Rothenstadt III, Weiden V, Flossenbürg I, Waldthurn I, Windischeschenbach I und Rothenstadt II.

Zusammen mit Jürgen Haider zog Hutzler am Schluss eine durchwegs positive Bilanz. Mit den Wehren sei sehr gut zusammengearbeitet worden.


Acht Einsätze an einem Tag

Bis hart an die Grenzen von Mensch und Maschine gingen am 7. Juni 2008 die Jugendlichen des Jugendrotkreuzes Erbendorf und der Jugendfeuerwehr Erbendorf sowie Windischeschenbach beim Berufsfeuerwehrtag in Windischeschenbach.

Weitere Informationen und Bilder:

http://www.feuerwehr-windischeschenbach.de


Truppführerlehrgang in Windischeschenbach:

 Nach mehr als zwei Jahren der Ausbildung legten zwei Frauen und neun Männer der Feuerwehren Windischeschenbach, Dietersdorf und Neuhaus die Prüfung zum Truppführer erfolgreich ab. Die Kreisbrandmeister Martin List und Ulrich Kraus bescheinigten den Teilnehmern eine sehr gute Ausbildung.

 Weitere Informationen und Bilder:

http://www.feuerwehr-windischeschenbach.de


Jugendleistungsprüfung im KBM-Bereich NEW 3/3 am Samstag, den 07.06.2008 in Flossenbürg:

 

Die Freude war den "Feuerwehr-Oberen" aus den Gesichtern abzulesen. Dabei standen am Samstag nicht sie, sondern die jungen Kameraden im Mittelpunkt. 50 Nachwuchs-Floriansjünger aus zehn Wehren stellten bei der "Jugendspange" Fachwissen, Können und Geschick unter Beweis. Jeder von ihnen hatte sich das abschließende Lob redlich verdient.
An der Silberhüttenstraße wimmelte es nur so von Uniformen und rot lackierten Autos. Neben der gastgebenden Wehr aus Flossenbürg waren Gruppen aus Altenhammer, Floß, Waldkirch, Georgenberg, Neudorf, Brünst, Wurz, Edeldorf und Oberwildenau vertreten. Einzeln und in Teams hatten sie eine Reihe von Aufgaben zu bewältigen.
Ein wenig Lampenfieber durfte nicht fehlen, die jungen Leute machten ihre Sache aber gut. Da wurden Saugleitungen gekuppelt, Schläuche ausgerollt, Leinenbeutel geworfen, Knoten geknüpft oder Ausrüstungen verschiedenen Einsatzbereichen zugeordnet. Weiter ging es nach der Praxis einige hundert Meter entfernt im Feuerwehrhaus.
In der Fahrzeughalle war Konzentration auf anderer Ebene gefordert. Aber auch von der Theorie ließen sich die Teilnehmer nicht beeindrucken. Den Schiedsrichtern Josef Kres, Alfons Huber, Ulrich Kraus, Karlheinz Budnik, Siegfried Schell, Karl Kraus, Martin List und Hans Wittmann blieb die angenehme Aufgabe, gute Noten zu vergeben.
"Durchfallen" war an dem Nachmittag ein Fremdwort. Alle 50 Jung-Feuerwehrler stellten unter Beweis, dass sie auf gute Ausbilder bauen können. Als perfekter Gastgeber präsentierte sich die örtliche Wehr mit Kommandant Hans Hör an der Spitze. Und Vorsitzender Ulrich Krapf stellte sich persönlich an die Theke, als es darum ging, das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen zu lassen und den Leberkäse auszugeben.
Davor, dass es brennt und keiner kommt, um zu löschen, muss sich in Zukunft niemand fürchten. Gespräche am Rande des Leistungstests um die "Jugendspange" führten ein erfreuliches Interesse an der Mitarbeit in einer Feuerwehr vor Augen. Das bestätigte zunächst der Flossenbürger Kommandant Hans Hör: "Unsere Jugendgruppe zählt aktuell zehn Mitglieder. Es ist die Basis dafür, weiterhin auf eine schlagkräftige Truppe zählen zu können.
"Übertragen lässt sich das auf überörtliche Ebene. Kreisbrandmeister Alfons Huber sieht für seinen Bezirk keinen Anlass zu Pessimismus. Selbst wenn sich derzeit kein Rekordstand vermelden lasse, liege alles "im grünen Bereich". Wobei es innerhalb bestimmter Grenzen immer wieder zu einem Auf und Ab komme: "Das gleicht sich aus, und das auf durchaus hohem Niveau. Beeindruckt bin ich vom Engagement, das die jungen Leute an den Tag legen."
Ein Kompliment von Huber richtet sich an die Jugendwarte. In erster Linie an ihnen liege es, Kameradschaftsgeist zu vermitteln und mit einem interessanten Angebot für eine enge Bindung an die Wehr zu sorgen: "Die Feuerwehr ist im Übrigen nach wie vor eine Männerdomäne. Ich bin aber froh, dass der Anteil der Mädchen und Frauen beständig zunimmt. Hier gibt es jedoch von Wehr zu Wehr durchaus Unterschiede."


Wissenstest gemeinsam gemeistert

Die 25 Jugendlichen aus den Feuerwehren Neustadt, Lanz und Störnstein legten zusammen im Feuerwehrgerätehaus Neustadt den Wissenstest 2007 mit Erfolg ab.

Die Prüflinge musste zunächst einen Fragebogen beantworten und danach ihr Können im praktischen unter Beweis stellen. Die praktische Prüfung war unter anderem die "Stabile Seitenlage, wie setzt sich der Notruf zusammen? und wie lagere ich einen Verletzten richtig in einer Rettungsdecke". Unser KBM Ulrich Kraus prüfte mit den Jugendwarten Andreas Witt, Gerhard Rupprecht (beide Neustadt), Markus Ludwig (Lanz), Stefan Kraus (Störnstein) und Kommandant Michael Spranger (Neustadt) das Können der Jugendlichen. Nach der bestandenen Prüfung übereichte der jeweilige Jugendwart sowie KBM Kraus und KBI Kres die Abzeichen und Urkunden an die Jugendlichen.

Weiter Infos finden sie unter www.feuerwehr-new.de


Jugendfeuerwehr Kaltenbrunn besichtigt Feuerwache Amberg

Am 08.02.2008 startete Jugendfeuerwehr die JF Kaltenbrunn zu einer Besichtigung der Feuerwache Amberg. Ein hauptamtlich Angestellter der Feuerwehr zeigte uns in ca. 2,5 Stunden die komplette Feuerwehrwache. Angefangen von den Werkstätten über Atemschutzstrecke, Schlauchpflege, Fahrzeughalle, bis hin zur Einsatzleitzentrale.

 


JF Windischeschenbach legt Jugendflamme Stufe 2 ab

Am Mittwoch den 30.01.2008 legt insgesamt 3 Jugendliche der Feuerwehr Windischeschenbach die Prüfung für die Jugendflamme Teil 2, unter der strengen Aufsicht von KBM Ulrich Kraus (vorne rechts), mit sehr guten Erfolg ab.